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Museum De Samske Samlinger

Das moderne Museum gehört neben dem von Tromsø zu den besten Sammlungen, die Kultur, Vergangenheit, Alltag und Kunsthandwerk der Samen beleuchten. Neben einer großen Messersammlung werden auch verschiedene Trachten gezeigt.

Draußen stehen Bauten aus Holz und Torf, sind typische Lagerhäuser zu sehen, aber auch Fallgruben, die man üblicherweise benutzte, um Rentiere zu fangen

Strømeng Messer made in Lappland

Ursprünglich produzierte Isak Strømeng nur Messer für die Rentiersamen der Umgebung, heute werden die Qualitätsprodukte aus Karasjok weltweit exportiert. Jährlich verlassen ca. 30.000 Exemplare unterschiedlicher Größe die Messerschmiede. Verwendet werden hierzu nur hochwertige Materialien. Bei einem Besuch des Familienbetriebs kann man sehen, wieviel Handarbeit trotz einiger Maschinen nötig ist, bis ein Messer im Laden hängt. Die beliebten Gebrauchsmesser gibt es in fünf verschiedenen Größen, mit einer Klinge von 13 – 23 cm.
Die Werkstatt liegt am Ortsrand von Karasjok.

Storgammen

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Das ungewöhnliche Restaurant gehört zum North Cape Hotel Karasjok und ist leicht zu übersehen, versteckt es sich doch im Stil traditioneller Gammen unter einem Grashügel. Man sitzt in der Runde auf Rentierfellen, in der Mitte knistert offenes Feuer und auf den Knien ballancieren die Gäste ihr Holztablett. Die Bedienung trägt die Tracht aus Karasjok und serviert samische Gerichte wie Bidos, einen Eintopf aus Kartoffeln, Gemüse und Rentierfleisch, der einst nur zu feierlichen Anlässen serviert wurde. Doch es gibt auch Wildlachs frisch aus dem Fluß. Zum Menü wird ein guter Aquavit gereicht.

Zu Fuß quer über die Finnmarksvidda
von Karasjok nach Alta

Der markierte Wanderweg führt über die einsame, leicht hügelige Hochfläche auf 300-400 m Höhe, und ist daher ohne nennenswerte Steigungen gut zu bewältigen. So weit das Auge reicht ist nur die niedrige Lapplandbirke und helle Rentierflechte zu sehen und in den Seen tummeln sich Forellen. Übernachten kann man in einfachen Hütten, die teilweise bewirtschaftet sind. Faszinierend im Sommer, da es wegen der Mitternachtssonne keine Dunkelheit gibt, dafür plagen einen die Mücken, gegen die manchmal nur noch das Moskitonetz über dem Kopf hilft. Von den Farben berauschend im Herbst, d. h. Ende August, Anfang September, wenn all die kleinen Blättchen feuerrot schimmern und die Birken sich in ihr leuchtend gelbes Kleid gehüllt haben. Die Zeit der Mücken ist dann vorbei und die Rentiere befinden sich auf ihrem Weg zu den Winterweiden. Wer die Finnmark im Winter erleben möchte, dem sei eine mehrtägige Fahrt mit dem Hundeschlitten empfohlen, Eisangeln in den Seen, Übernachten im Zelt oder den Fjellhütten und eventuell am Firmament das flimmernde Polarlicht – ein Erlebnis, daß man nicht vergessen wird. Organisiert werden solche Touren von Sven Engholm.

Reiseveranstalter Norwegen




 

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