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Grong – Fiskumfossen

Keiner würde von der kleinen Siedlung unmittelbar an der E6 (200 km nördlich Trondheim) sprechen, wenn hier nicht die größten Lachse geangelt werden könnten. Der Namsen zählt zu den besten Lachsflüssen in Norwegen – bis zu 25 Tonnen werden hier jedes Jahr aus dem Wasser geholt. Wenn auch das Durchschnittsgewicht bei 10 Kilogramm liegt, so wog der Rekordfisch doch stattliche 31,5 Kilogramm. Die vielversprechenden Flußabschnitte sind langfristig an reiche Industrielle verpachtet, von denen einige sogar aus England einfliegen. Doch mit etwas Glück bekommt man auch als Urlauber auf der Durchreise noch gute Stellen. Die Preise sind ganz unterschiedlich. Lachsangler wenden sich am besten an das örtliche Sportgeschäft oder informieren sich vorab im Touristenbüro. Ca. 8 Kilometer nördlich zweigt eine Alternativstrecke zur Hauptroute E6 bis Mo-i-Rana, bzw. weiter bis Bodø ab. Bei gutem Wetter eine wunderschöne Route entlang der Küste Helgelands mit großartigen Ausblicken auf Inseln und Gebirge, allerdings wesentlich zeitaufwendiger (Fährverbindungen über die Fjorde).

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Lachstreppe am Fiskumfossen: Hier können
die Lachse bequem die Staumauer überwinden

Der gischtende Wasserfall Fiskumfossen ist schon wenige Kilometer nach dem Abzweig unmittelbar an der E6 zu sehen. Der Namsen wird an dieser Stelle zur Stromgewinnung gestaut . Eine Million Liter Wasser schießen hier pro Sekunde zu Tal – ein Schauspiel, dem man unentwegt zuschauen könnte. Die Wildlachse möchten natürlich flußaufwärts und springen die Fluten hoch. Damit sie das Hindernis überwinden können, wurde eine sogenannte Lachsleiter gebaut – kleine Becken, durch die sie hinaufwandern können. An einer Stelle wurde für die Besucher eine Glasscheibe eingebaut, so daß man die Lachse sehr gut beobachten kann. In dem kleinen Museum hängen Infotafeln und wer die Delikatesse probieren möchte, findet am Buffet die verschiedensten Zubereitungen. Guten Appetit!

Reiseveranstalter Norwegen




 

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