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Galicien

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In der Pilgerstadt Santiago de Compostela

In Santiago de Compostela - zweifellos eine der schönsten Städte Nordspaniens - ist für die zahlreichen Jakobswegpilger aus aller Welt Endstation.


Die Kathedrale von Santiago de Compostela mit dem
Kathedralvorplatz, dem Praza do Obradoiro

Hier steigen sie in der Kathedrale hinab zum (vermeintlichen und zu Beginn des 9. Jahrhunderts auf wundersame Weise entdeckten) Grab des Apostels Jakobus, hier umarmen sie die Jakobusfigur über dem Hauptaltar. In Santiago de Compostela laufen zunächst einmal alle Fäden auf dem Kathedralvorplatz, der Praza do Obradoiro, zusammen. Insbesondere in den Sommermonaten herrscht ein unglaubliches babylonisches Sprachgewirr, Devotionalienhändler schwirren umher, überall sieht man erschöpft angekommene Fußpilger. Viele treten so wie sie sind ein ins prachtvolle Gotteshaus, verschwitzte Kleidung und geschulterte Rucksäcke inklusive.

Wer sich vom Pilgerkult in der Kathedrale löst, entdeckt ein herrlich verwinkeltes Altstadtviertel mit Unmengen an winzigen Läden, Gassen und urigen Bars. Für Abwechslung sorgen der Wochenmarkt, das Pilgermuseum in der Casa Gótica, das Museum des galicischen Volkes und das Zentrum der Zeitgenössischen Galicischen Kunst. Besonders schön für einen Tagesabschluß: ein Bummel durch den Alameda-Park mit fantastischen Aussichten auf die Kathedrale.

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