Asturien
Seite 3/5
Küstenlandschaften
Asturiens reizvolle Kontraste entspringen der wildromantischen »Grünen Küste« (Costa Verde) und den angrenzenden Labyrinthen aus Tälern, Bergen und Flüssen. Trotz allem nicht zu übersehen: manch landschaftlicher Schandfleck. In Gijón mögen Strände, Promenaden und Kulturzentren über die schauderlichen Hafen- und Industrieanlagen am Stadtrand hinwegtrösten. Doch im 25 Kilometer westlich gelegenen Avilés, einer Metropole der Schwerindustrie, wünscht man sich eines nur: ein Königreich für eine Atemschutzmaske. Da hilft auch das nette Altstadtviertel nichts. Befreit aufzuatmen wagt man an der asturischen Westküste erst wieder bei Luarca, einem pittoresken Hafenstädtchen, das sich zwischen steile Felshänge zwängt.

Luarca
Wer sich Zeit nimmt und die neue Schnellstraße Richtung Westen verläßt, entdeckt zwischen Luarca und dem Fjord von Ribadeo, der asturisch-galicischen Grenze, seine persönlichen Favoriten unter abgeschiedenen Buchten. Immer wieder leiten Stichwege durch Wiesen und Weiden zu unberührten Stränden, wie Castelo und Porcia.

hórreo,
auf Stützpfeilern stehender Kornspeicher
Typisch für das kleinparzellige Küstenflachland sind die Maisfelder und die hórreos, auf Stützpfeilern stehende Kornspeicher aus Holz oder Stein.
Seite 1 / Seite 2 / Seite 3 / Asturien Infos