| Nashville - die Hauptstadt der Country Music
In deutscher Sprache informiert eine Broschüre über die Hauptstadt der Country-Musik, Nashville in Tennessee. Das Verkehrsbüro des US-Staates verschickt das Faltblatt kostenlos. „10 Dinge, die Du nur in Nashville findest“: Das vierseitige Faltblatt nennt gute Gründe, die “Music City USA“ zu besuchen. Zum einen sind es Weltklasse-Attraktionen. Die Country Music Hall of Fame mit ihrer Ruhmeshalle und riesigen Ausstellung ist so einzigartig wie die Grand Ole Opry, die älteste Radioshow der Welt, zu der seit 1925 die Fans in Scharen strömen. Zum anderen sind es die urigen Musikclubs - oder die Sänger auf der Straße, die entdeckt werden wollen und sich über einen Dollar in den Hut freuen. Das Faltblatt informiert auch über wichtige Veranstaltungen: Vom 25. März bis 1. April 2011 singen die Songwriter, die den Stars die Lieder schreiben, auf ihrem Fest, dem Tin Pan South. Und vom 9. bis 12. Juni sind Parks, Clubs und das Stadion die Bühnen des größten aller Country-Music-Festivals, des “CMA Music Fest“.
Weitere Informationen: Tennessee Tourism, Horstheider Weg 106a, 33613 Bielefeld, Tel. 0521-986-0415, www.tennessee.de.
Familienurlaub in Scottsdale
Die drittgrößte Stadt des US Bundesstaates Arizona bietet Familien eine facettenreiche Auswahl an Aktivitäten, die für jeden Geschmack etwas bereithält. Faszinierende Naturerlebnisse in der Sonora-Wüste, Wild West-Abenteuer, spannende Indianer-Geschichten, Themenparks, Golfkurse, zahlreiche Shopping-Möglichkeiten sowie spezielle Hotel-Packages und vieles mehr machen den Familien-Urlaub zur schönsten Zeit des Jahres. Ob bei einer ereignisreichen Jeep-Tour zu entlegenen Plätzen, aus der Vogelperspektive im Heißluftballon, vom Pferderücken oder aktiv mit dem Mountainbike, die einzigartige Flora und Fauna der Sonora-Wüste lässt sich auf spannende Weise entdecken. Wie im Wilden Westen fühlen können sich Scottsdale-Urlauber in der nahe gelegenen Geisterstadt Goldfield. Die frühere Goldminenstadt erwacht bei abenteuerlichen Führungen, traditionellem Goldwaschen und unterhaltsamen Cowboy-Shows zu neuem Leben. Indianische Kultur zum Anfassen und Mitmachen wird im Hopi Center des Hyatt Regency Scottsdale unter der Leitung von echten Stammes-Angehörigen angeboten.
Weitere Informationen: www.ExperienceScottsdale.com
Arizona im Netz
Ab sofort bietet Arizona seinen Urlaubern und interessierten Reisenden Informationen rund um den 48. US Bundesstaat auf seiner neuen deutschen Website www.arizonareise.de. Die Internetseite kann auch über www.arizonaguide.com mit einem Klick auf die deutsche Flagge aufgerufen werden. Zu finden sind hier vor allem Auskünfte rund um Regionen & Städte, Aktivitäten, Parks & Natur sowie Reiseinformationen. Eine Erweiterung mit Übernachtungsarrangements unter dem Menüpunkt Hotels & Resorts, die mögliche Bestellung von kostenlosen deutschen Arizona Reiseführern und der Veranstaltungskalender folgen zu einem späteren Zeitpunkt. Unter dem Menüpunkt Regionen & Städte können sich Reisende über den Norden mit dem Grand Canyon, der Hauptstadt Phoenix, den Süden mit der Stadt Tucson oder Arizonas Westküste informieren. Unter Aktivitäten stellt www.arizonareise.de den „Wilden Westen“, die Route 66, Arizonas Panoramastrassen und die Kultur der Ureinwohner dar.
Einreise
Deutsche Staatsbürger und Angehörige vieler anderer Staaten können bereits seit einiger Zeit für Aufenthalte bis zu 90 Tagen ohne Visum in die USA einreisen. Dazu müssen sie - aus Sicherheitsgründen - seit 2009 lediglich über das Internet eine elektronische Reiseberechtigung (ESTA) beantragen. Seit 8. September 2010 müssen Antragsteller für diesen Service eine geringe Gebühr entrichten. Wie das Ministerium für Heimatsicherheit (DHS) und die Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) der USA bekanntgaben, wurde diese Gebühr auf US-Dollar 14 (derzeit ca. Euro 10,50) festgesetzt. Die Gebühren können bequem per Kreditkarte entrichtet werden. (Die Kreditkarte muss nicht auf den Namen des Antragstellers ausgestellt sein.). Ist ESTA erteilt worden, so gilt diese Genehmigung für mehrere Einreisen in einem Zeitraum von bis zu zwei Jahren oder bis zum Verfall des Reisedokuments. Anträge können auch gestellt werden, wenn keine konkreten Reisepläne vorliegen.
Weitere Informationen: www.VUSA.travel
Inbetriebnahme der historischen Angels Flight
Im Stadtzentrum von Los Angeles wurde die historische Eisenbahn Angels Flight wieder in Betrieb genommen. Die zweiteilige Seilbahn ist mit ihren 91 Metern die kürzeste Eisenbahn der Welt und verbindet Bunker Hill am California Plaza mit Hill Street. Sie verkehrt 365 Tage im Jahr jeweils von 6.45 Uhr bis 22.00 Uhr. Als die Angels Flight 1901 zum ersten Mal öffnete, verband sie die Villen und Bungalows am Bunker Hill mit den belebten Handelsplätzen am Broadway, Hill und Spring Streets. Auch heute verbindet die historische Seilbahn wieder gut gehende Nachbarschaften im Zentrum mit belebten Kultur und Handelsplätzen - nur die Seiten haben getauscht: Bunker Hill ist heute ein Stadtteil der Finanzen und Kunst und beheimatet empor schnellende Bürotürme und erstklassige Kulturinstitutionen wie beispielsweise das Museum of Contemporary Art (MOCA), das Music Center und die Walt Disney Concert Hall. Am Fuße des Berges befinden sich unzählige Eigentumswohnungen, Bankgebäude, die als Lofts umgebaut wurden, schicke Restaurants und ein blühender Kunstbezirk. Bis 1969 war Angels Flight in Betrieb - bevor sie abgebaut und eingelagert wurde. Denkmalschützer und die Angels Flight Railway Foundation setzten sich 1996 für die Wiedereröffnung der Angels Flight ein. Sie wurde dann 2001 wegen umfangreicher Reparaturen wieder von den Schienen genommen.
Weitere Informationen: www.angelsflight.org
Alaska: Zu Besuch bei Bär, Elch & Co.
Die Alaska Railroad hat die Geschichte des größten US-Bundesstaates mitgeschrieben. Auf einer spektakulären Bahnstrecke gibt es nicht nur grandiose Landschaften zu sehen, sondern auch Bär, Elch & Co. Die Strecken der Alaska Railroad zählen zu den schönsten Bahnrouten der Welt. Wenn der Zug in seinem appetitlichen blau-gelben Outfit um die Ecke gebogen kommt, geht unweigerlich die Sonne auf - auch wenn die echte gar nicht scheint. Das Schienennetz erstreckt sich über 752 Kilometer. Es zieht sich vom Seehafen Seward im Süden nordwärts nach Fairbanks. Es führt mitten durch den Chugach National Forest mit seinen Bergwäldern und Gletscherlandschaften, vorbei an Seen und am Turnagain Meeresarm entlang bis zur Metropole Anchorage. Auf dem Weg zum Denali Nationalpark durch das fruchtbare Matanuska Valley überquert die Bahn tiefe Schluchten und schon bald schiebt sich der Mount McKinley ins Blickfeld, der höchste Berg Nordamerikas, der strahlend weiß und mächtig 6194 Meter in den Himmel ragt. Am Denali Park Bahnhof steigen viele aus, vor allem Besucher des Denali Nationalparks mit seinen reichen Wildtierbeständen. Die weitere Fahrt führt nach Norden ins Landesinnere bis zur Endstation Fairbanks. Die Stadt erlebte ihre Blütezeit während des Goldrausches Ende des 20. Jahrhunderts. Übrigens: Das Fahrttempo ist gemächlich, die 560 Kilometer lange Kernstrecke zwischen Anchorage und Fairbanks beispielsweise dauert zwölf Stunden!
Weitere Information: www.alaska-railroad.com, www.anchorage.net
Sommerlicher Hotelspaß in Poenix, Arizona
„Bikini for Breakfast“ heißt das Spezial im The Clarendon Hotel. Hier werden Mann und Frau beim Check In für das Tragen eines Bikinis, einer Shorts oder einer Badehose mit einem Frühstücksgutschein im Wert von 10 Dollar belohnt. Das Hotel Pointe Hilton Squaw Peak hingegen feiert thematische Pool Partys. Im August bricht das „Inselfieber“ aus. Das Westin Kierland Resort & Spa offeriert ein fünftägiges digitales Kids Zone Sommer Camp. Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren drehen ihr eigenes Filmmaterial oder fotografieren digital, experimentieren mit Spezialeffekten, unterlegen dies mit ihrer Lieblingsmusik und kreieren so ihr eigenes Video. The Boulders Resort & Golden Day Spa bietet mit dem “Grown-Up Getaway" einen kostenfreien Genuss pro Stunde am Pool an. Dies kann mal ein kleiner Fruit Smothie, ein kühles Erfrischungstuch oder ein Weintraubenspieß sein.
Weitere Informationen: www.arizonaguide.com
Auf den Spuren der Ureinwohner im Mesa Verde Nationalpark
Die einzigartigen Felswohnungen der Ureinwohner gelten als eine der kulturhistorisch bedeutsamsten Errungenschaften in den Vereinigten Staaten und erscheinen wie ein Weltwunder, weshalb Mesa Verde auch im Jahr 1978 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen wurde. Bei der nachmittags stattfindenden „Classic Pueblo“ Tour geben Ranger einen umfassenden Einblick in die Archäologie und die Kultur der längst ausgestorbenen Urbevölkerung von Mesa Verde. Die dreistündige Tour führt zu bedeutenden Orten des Parks wie Triple Cities, zum Square Tower Aussichtspunkt, zum Sun Point Pueblo und zum Sun Temple. Dort gibt es den klassischen Blick auf den Cliff Palace und eine anschließende Besichtigung dieser mit 150 Räumen größten Felswohnung Nordamerikas. Die fünfstündige "Far View Explorer" Tour führt zu den eindrucksvollen Stätten, die sich südlich der Far View Lodge befinden. Besucht werden in der Gegend von Chapin Mesa das archäologische Museum und das Spruce Tree House. Außerdem hält die Tour an mehreren Aussichtspunkten des Mesa Top Loop. Diese 10 km lange Straße führt an rund zehn Ausgrabungsstätten vorbei, welche die verschiedenen Stadien der Pueblo-Architektur dokumentieren. Die bis Oktober stattfindende Tour beinhaltet ein Lunch-Paket. Auch die "700 Years" Tour ist bis Oktober buchbar und bietet eine gute Gelegenheit, von Geschichtsexperten einen Einblick in das kulturelle Erbe des Mesa Verde Nationalparks zu erhalten.
Weitere Informationen: www.visitmesaverde.com.
Neu-England - Der Weg ist das Ziel
Auf zahlreichen Trails belohnt die Natur Neuengland-Besucher mit unvergesslichen Ausblicken auf die einzigartige Landschaft: Einer der längsten Wanderwege der Welt ist der Appalachian Trail, der vom Gipfel des Mount Katahdin in Maine über insgesamt 3.490 Kilometer durch insgesamt 14 US-Bundesstaaten, darunter auch fünf der sechs Neuengland-Staaten führt. Urlauber können einzelne Teilstrecken des Weges mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgeraden erwandern. So ist der Weg durch die White Mountains in New Hampshire eher für erprobte Wanderer geeignet. Und obwohl die „100 Miles Wilderness“ in Maine auch für Anfänger geeignet sind, gehören viele Etappen des Trails im nördlichsten der US-Bundesstaaten zu den schwierigsten überhaupt. Die Appalachian Trail Guides, detaillierte Karten mit einzelnen Teilstrecken der verschiedenen Bundesstaaten, sind über http://www.appalachiantrail.org bestellbar. Der Mohawk Trail in Massachusetts ist ein alter indianischer Handelspfad. Die Strecke zwischen Greenfield und North Adams ist die erste, offiziell ausgewiesene Panorama-Straße Neuenglands mit phantastischem Blick auf die umliegenden Berge. Entlang des Weges sorgen neben zahlreichen Restaurants gerade im Sommer kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte, Ausstellungen von Kunsthandwerk oder traditionelle indianische Feste für Abwechslung. Wagemutige haben die Möglichkeiten zu Ziplinetouren oder Wildwaterrafting (http://www.mohawktrail.com/). Reisende, die neben den Naturschönheiten der Green Mountains und des Champlain Valley in Vermont außerdem den für die Region typischen neuenglischen Country-Stil erleben möchten, verbinden beides mit einer Wandertour auf dem Inn-to-Inn-Trail (www.inntoinn.com). Charmante, teilweise mit Antiquitäten möblierte Gästehäuser im Grünen sorgen entlang der Strecke für ein original-neuenglisches Urlaubserlebnis. Reisende können außerdem verschiedene Routen zum Thema Romantik, Kulinarik oder umweltfreundliches Reisen abwandern.
Neue METRO Silver Linie verbindet mehr Bezirke mit Hauptattraktionen in LA
Die neue Metro Silver Line verbindet die South Bay im Süden des Landkreises über Downtown LA mit dem östlichen San-Gabriel-Tal. Der Rapid Bus Service fährt zu Hauptverkehrszeiten alle 5 bis 15 Minuten. Entlang der Strecke reihen sich die LA Attraktionen wie L.A. LIVE, das STAPLES Center, die Walt Disney Concert Hall, das MOCA Kunstmuseum, das Los Angeles Music Center und das LA Convention Center. Für Shopper eignet sich ein Ausstieg im LA Fashioon Distrikt und im Jewelery Distrikt, gespeist wird in einem der zahlreichen Restaurants und Cafes im neuen Downtownbezirk oder der urigen Olvera Street. Alle Hauptlinien der METRO werden über die Silver Line erreicht, die Attraktionen wie Hollywood, Koreatown, Pasadena, Long Beach und Redondo Beach ansteuern.
Weitere Informationen: www.metro.net
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Neuengland ist eine Reise wert
Die abwechslungsreiche und farbenfrohe Landschaft der sechs Neuengland-Staaten im Nordosten der USA inspiriert nicht nur Urlauber auf ihren Reisen. Viele bekannte Schriftsteller der Vergangenheit und der Gegenwart haben sich entlang der Atlantikküste Maines, Massachusetts und Rhode Islands oder in den bergigen und bewaldeten Regionen Connecticuts, Vermonts und New Hampshires niedergelassen. Die Stadt Camden in Maine ist Lebensmittelpunkt der Schriftstellerin Tess Gerritsen. Die Autorin lässt ihren deutschen Lesern gerade mit dem neuesten Thriller „Grabkammer“ das Blut in den Adern gefrieren. Ganz im Gegensatz dazu präsentiert sich ihre Heimatstadt: Kleine Häuser, gepflegte Gärten und die weiß getünchte Kirche mit dem spitzen Kirchturm verleihen dem kleinen aber eleganten Ferienort an der Atlantikküste Maines ein schmuckes Ansehen und machen ihn für viele zum schönsten Ferienort des US-Bundesstaates. Gerritsens besonderer Tipp für Camden-Besucher: „Auf den Mount Battie im Camden Hills State Park wandern oder fahren. Von dort hat man einen herrlichen Blick über Camden Harbor und die Penobscot Bay“ (http://www.visitcamden.com/).
Bekannt als Sommerfrische für Künstler und Schriftsteller ist die kleine Stadt Cornish in New Hampshire. Hier lebte unter anderem der erst kürzlich verstorbene Autor J. D. Salinger, Verfasser des Romans „Der Fänger im Roggen“. Bekannt ist Cornish auch wegen der längsten der für Neuengland typischen „Covered Bridges“, die Windsor-Bridge. Amerikanische Brückenbauer errichteten zu Beginn des 19. Jahrhunderts Brücken mit hölzernen Dächern über den Flüssen, um das Fachwerk und die Bohlen vor rauem Wetter zu schützen. Idyllisch sind vor allem ausgedehnte Kanufahrten auf dem Connecticut River um Cornish (http://www.kayak-canoe.com/). Fans der bildenden Kunst können zudem das Haus und die Werkstadt des berühmten New Yorker Bildhauers August Saint-Gaudens besichtigen. Über 100 seiner Kunstwerke sind hier zu sehen. Die schöne Gartenanlage des Anwesens wird zudem für Sommerkonzerte genutzt (www.nps.gov/saga).
Die wilde Schönheit und Ruhe der dichten und bergigen Wälder machten Vermont zu einem perfekten Ort für Rudyard Kipling. Hier schrieb er in seinem Sommerhaus „Naulakha“ nahe der Stadt Brattleboro am Ufer des Connecticut Rivers im Jahr 1894 seinen Welterfolg „Das Dschungelbuch“. Heute ist das Haus inmitten der grünen Natur ein über den Landmark Trust geschütztes Wahrzeichen der USA und ein beliebtes Feriendomizil für Urlauber (http://www.landmarktrustusa.org/naulakha). Herman Melville, Autor von „Moby Dick“, war mit seiner Heimat Massachusetts eng verbunden. Noch heute können Besucher sein Anwesen „Arrowhead“ in den Berkshire Hills bei Pittsfield besichtigen. Das zum Museum umfunktionierte Haus aus dem 18. Jahrhundert zeigt heute, wie der Autor mit seiner Familie lebte, als er seinen Welterfolg von 1851 schrieb (http://www.berkshires.org/). Schauplätze des Buches sind die Walfängerstadt New Bedford, die heute mit dem New Bedford Whaling Museum eine der weltbesten Sammlungen zum Thema Walfang und Schiffsbau aufbieten kann. Jedes Jahr wird hier im Rahmen eines Lesemarathons dem berühmten Autor und seiner Geschichte um Ishmael und Kapitän Ahab gedacht (http://www.whalingmuseum.org/).
Arizona: Neue Grand Canyon-Tour
Ob als Krimi-Spot oder Hochzeitsmärchen – die weltberühmte Schlucht ist das Reiseziel fantastischer Touren. Arizonas Norden ist berühmt für die imposanteste Felsenschlucht der Welt: den Grand Canyon, dessen größter Teil zum Grand Canyon Nationalpark gehört. Es muss jedoch nicht immer ein üblicher Wanderausflug zum Rand der Schlucht sein: Der lokale Veranstalter Detours bietet die 2010 Hillerman Country Tour an. Bei dieser erleben die Tourteilnehmer den Grand Canyon State aus der Sicht des amerikanischen Schriftstellers Tony Hillerman, der als Kind eine Internatsschule für Indianer besucht hat. Diese Erfahrung prägte Hillerman: Im Zentrum seiner Kriminalromane, die in den zerklüfteten Canyon-Landschaften des Südwestens spielen, stehen die beiden Navajo-Polizisten Jim Chee und Joe Leaphorn. Die Hillerman-Tour führt u.a. zum Grand Canyon National Park. Hier spielt schließlich spielt die finale Szene des Romans „The Skeleton Man“.
Weitere Informationen: www.detoursaz.com/hillerman-country.html oder Tel. +1 866 438 6877 gebucht werden.
Kansas zu Fuß und per Fahrrad
Seit über 150 Jahren ist der US-Bundesstaat kreuz und quer durchzogen von den Wegen und Trails der Einwanderer, Pioniere und Händler, die diese zentrale Region durchquert haben. Legendär sind der Chisholm-, der Santa Fe- und der Oregon Trail – jeder von ihnen im 19. und frühen 20. Jahrhundert eine Lebensader für den weiten Westen und Süden des Kontinents. Mike Goodwin vom Kansas Trails Council hat einen persönlichen Favoriten: „Der rund 15 Meilen lange Switchgrass Trail im Wilson State Park ist ein großartiges Erlebnis für Wanderer und Radfahrer und bietet unglaublich schöne Landschaften und Ausblicke auf den See.“ Er ergänzt, dass man praktisch überall in Kansas solche landschaftlich reizvollen Wanderwege findet, insgesamt rund 2.000 Meilen (3.200 km). Eines der neuesten Projekte findet sich im südöstlichen Teil des States. Am Fall River Lake entsteht ein 30 Meilen langer Wander- und Radfahr-Weg, von dem bereits jetzt rund 10 Meilen am Nordufer des Sees am Übergang des Ozark Forest zur offenen Prairie fertig gestellt sind. Wer sich einen Überblick über das Wander- und Radwege-Angebot in Kansas verschaffen will, dem sei die folgende Web-Site empfohlen: www.kansastrailscouncil.org. Weitere nützliche Adressen sind: www.kansasoutdoors.com und www.travelks.com, die eine komplette Reiseplanung per Internet ermöglichen. Wer eine Radtour plant, der sollte als Ausgangspunkt Kansas City wählen. Dort kann man am Kansas City Airport (MCI) sowohl Mietwagen mit Fahrradhalterung als auch Fahrräder mieten. Als erstes Etappenziel empfiehlt sich Lawrence, rund 30 km westlich.
Weitere Informationen: www.outdoorsok.com/Oklahoma/Biking
Im Glacier Bay Nationalpark in Alaska zeigt sich die Macht der Natur
Dass die Erde ein Planet ist, der sich nur sehr langsam über Jahrmillionen hinweg und teils mit enormen Naturkräften verändert hat, kann man normalerweise nicht mit bloßem Auge erkennen. Solche Beobachtungen lassen sich nur an sehr extremen und außergewöhnlichen Orten machen, zu denen auch der Glacier Bay Nationalpark im Süden Alaskas gehört. Wer sich in diese Region des US-Bundesstaates aufmacht, begibt sich auf eine faszinierende Zeitreise in eine Kleine Eiszeit, die vor 4.000 Jahren begann und deren Überreste in Form zahlreicher Gletscher vorzufinden sind. In dem gut 13.000 km² umfassenden Gebiet gibt es allein 16 Gezeitengletscher, die von den umliegenden Bergen hinab in den Ozean fließen. Insgesamt befinden sich in den vier Gebirgsketten, die den Park umgeben, über 100 Gletscher. 1925 wurde die Glacier Bay zum National Monument erklärt und 1980 zum Nationalpark ausgerufen. 1986 erhielt sie von der UNESCO den Status eines Biosphärenreservats und wurde 1992 schließlich mit dem Titel „Weltnaturerbe“ ausgezeichnet. Der beste Weg, um den Park kennenzulernen, ist die Glacier Bay Tour. Während der einzigen Tour, die in das Herz des Parks hinein führt, fährt man auf einem Schiff zwischen Inseln hindurch, die noch vor 200 Jahren vollständig von Eis bedeckt waren, und besichtigt die gigantischen Gletscher, die teils über 75 Meter aus dem Wasser ragen. Der Glacier Bay Nationalpark ist ganzjährig geöffnet und kann nur mit dem Flugzeug oder dem Schiff erreicht werden. Er liegt in der Nähe des Ortes Gustavus, etwa 75 Kilometer westlich von Alaskas Hauptstadt Juneau. Gustavus ist 15 Kilometer von der Glacier Bay Lodge entfernt, die sich für die Übernachtung während eines Aufenthaltes anbietet.
Weitere Informationen: www.visitglacierbay.com.
Go! Hundeschlittenfahren in Neuengland
Die winterliche Berglandschaft New Hampshires, Vermonts oder Maines lässt sich gut auf einer rasanten Fahrt mit dem Hundeschlitten erkunden. Auf halb- oder mehrtägigen geführten Touren über verschneite Waldpässe und schneebedeckte Berge lernen die Teilnehmer das fachmännische Führen „ihres“ eigenen Hundeschlittens, auch „dog mushing“ genannt. Bis zu sechs Stunden laufen die ausdauernden Hunde durch die weiße Schneepracht. Buchbar sind die geführten Schlittenhund-Touren mit erfahrenen Tourguides und ihren erstklassig geschulten Schlittenhunden in großen Ferienresorts wie etwa dem Mount Washington Resort in Bretton Woods.
Weitere Informationen: www.mountwashingtonresort.com, www.newenglanddogsledding.com
Auf Leuchtturmtour in Arizonas Mohave Desert
Wer als Besucher des Grand Canyon States von „Arizonas West Coast“ hört, wird sich erstaunt die Augen reiben: Der US-Bundesstaat im Südwesten der USA besitzt einen Küstenstreifen, der auch noch von Leuchttürmen „bewacht“ wird? Tatsächlich stehen die 15 Leuchttürme in der Mohave-Wüste im westlichen Arizona. Die Originale der Mini-Repliken berühmter Leuchttürme befinden sich an den Küsten im Westen und Osten der USA. Hier in der Wüste des Grand Canyon States markieren sie die insgesamt 643 Kilometer lange „Küste“ des wichtigsten Trinkwasser-Reservoirs im Südwesten: des Lake Havasu. Längst gehören die Leuchttürme zu den beliebtesten Fotomotiven der jährlich mehr als eine Million Besucher am Lake Havasu. Zahlreiche Veranstalter vor Ort bieten für spezielle Leuchtturm-Touren in der Mohave-Wüste den Verleih von Kajaks sowie Speed- oder Pontoon-Bootfahrten an. Dabei steuern die Kapitäne bevorzugt auch kleine Canyons und malerische Buchten mit Wüstenblick an, die von den „Wächtern der Wüste“ markiert werden. Zu den schönsten Leuchttürmen am Lake Havasu gehören der 1:3-Nachbau des Boston Lighthouse (Massachusetts), Mount Desert Rock (Maine) und Buffalo Lighthouse (New York). In der Nacht markieren die Leuchttürme gefährliche Buchten und Einfahrten in die kleinen Häfen des Lake Havasu.
Weitere Informationen: Arizona Office of Tourism, c/o Kaus Media Services, Luisenstrasse 4, 30159 Hannover, Info-Telefon +49 (0)511 – 899 890 0, Fax +49 (0)511 – 899 890 69, arizona@kaus.net, www.arizonaguide.com
Texas: Austin per GPS
Rund 25 Sehenswürdigkeiten deckt der so genannte GPS Ranger ab, den der Herstellter BarZ Adventures für die texanische Hauptstadt Austin entwickelt hat. Auf einem vier Zoll großen Display können Besucher sich alleine oder in einer kleinen Gruppe durch die Stadt führen lassen und so alles Wissenswerte über Austin erfahren. Für Hörgeschädigte und taube Besucher der Stadt bietet der Hersteller sogar eine Variante mit Zeichensprache an.
Abholen können Interessenten den GPS Ranger im Besucher-Büro des Fremdenverkehrsamts in der 209 East Sixth Street. Für rund acht Euro lässt sich das Gerät leihen und begleitet den Nutzer zu den Haupt-Attraktionen wie zum Beispiel der St. Mary’s Kathedrale oder dem Kapitol, in dem die Regierung von Texas untergebracht ist.
Mehr Details gibt es unter www.austintexas.org sowie unter www.barzadventures.com.
Weitere Informationen: Texas Tourism, Telefon: 0 89 / 23 66 21 66, texas@aviarepsmangum.com, www.TravelTex.com
Texas-Routen online planen
Texas ist vielfältig! Umso wichtiger ist es für Besucher, maßgeschneiderte Touren nach eigenem Geschmack zusammen zu stellen. Auf der offiziellen Tourismus-Website des US-Staates, www.traveltex.com (nur teilweise in Deutsch!!), können Interessenten nun Routen nach verschiedenen Themen ordnen und so alle Höhepunkte auf einer Reise miteinander verbinden. Auf einer Karte können sich Internet-Nutzer die Standorte jeweils anzeigen lassen. Egal ob Kultur, Familienspaß oder Aktivitäten am Meer. Der Reiseplaner hält für alle Besucher die richtigen Informationen parat. Unter „Family Fun“ finden sich Sehenswürdigkeiten wie die Schlitterbahn bei New Braunfels, die Zoos von Houston sowie das NASA Center. „Big City Sights“ listet die bedeutendsten Städte wie San Antonio, Austin oder El Paso auf. Unter „Fresh Air“ dürfen Sehenswürdigkeiten unter freiem Himmel wie der Caddo Lake in Osttexas oder der Enchanted Rock bei Fredericksburg nicht fehlen. „Texas Canvases“ richtet sich an alle Kulturfreunde und beinhaltet die großen Museen. Wer sich für Musik interessiert, der klickt auf „Native Sounds“ und erfährt alles über das Buddy Holly Center in Lubbock oder das Roy-Orbison-Museum. „Sea and Surf“ beinhaltet die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Städte am Meer. Dazu zählen die Orte Galveston, Corpus Christi oder South Padre Island. Wem dies nicht reicht, für den gibt es unter der Kategorie „Driving Tours“ noch umfangreichere Touren – darunter die „Wildlife Tour“ oder die Route „Sea, Sights and Sounds“.
Weitere Informationen: Texas Tourism, Telefon: 0 89 / 23 66 21 66, texas@aviarepsmangum.com
Neuer interaktiver Kunstpark in Greater Fort Lauderdale
Greater Fort Lauderdale an der Südostküste Floridas ist um eine Attraktion reicher: Im Arts Park at Young Circle in Hollywood Beach erwartet Besucher ein neues Freizeit-Areal, das vor allem Familien mit Kindern jede Menge Spaß verspricht. Einer der Höhepunkte des interaktiven Kunstparks ist ein riesiger Affenbrotbaum, dessen „Lebensenergie“ in elektrische Impulse übertragen und mittels eines Sound-Systems in hörbare Töne und Melodien umgewandelt wird. Die elektrischen Impulse des Baumes kontrollieren außerdem das Wasserspiel eines aus 60 Fontänen bestehenden Springbrunnens, so dass zu jeder Zeit ein individuelles Konzert aus Musik und Wasser entsteht. Der Arts Park umfasst außerdem ein Amphitheater für 2.000 Personen, einen „Visual Arts Pavillion“ mit Galerien und Studios für Tanz- und Kunstkurse, verschiedene Gartenanlagen und Liegewiesen, Sitzgruppen mit Schachbrettern und sonstigen Spielen, einen interaktiven Kinderspielplatz, bei dem die Kleinen verschiedene Skulpturen „ertasten“ können sowie eine offene Fläche für Festivals und Open-Air Ausstellungen.
Weitere Informationen: www.artsparkatyoungcircle.org, Greater Fort Lauderdale CVB, Tel. 0 89 / 23 66 21 63, fortlauderdale@aviarepsmangum.com
Arizona-Wanderführer für Outdoor-Fans
Der Grand Canyon State bietet 550 Wander- und Trekkingrouten, die Naturliebhabern die schönsten Wege durch Arizonas atemberaubende Landschaften und zu faszinierenden Kulturgütern weisen. Damit Wanderer sich über die Beschaffenheit, Höhenunterschiede und Länge der Strecken vorab informieren können, hat das Arizona State Park Department vier Reiseführer für die unterschiedlichen Wander-Ansprüche publiziert, die für je zehn US-Dollar unter www.azstateparks.com bestellbar sind. Jedes der vier Bücher hält ausführliche Informationen über die einzelnen Routen bereit und enthält außerdem herausnehmbare Karten, die sich leicht kopieren lassen und damit perfekt in das Wandergepäck passen, ohne das Original zu zerknicken.
Weitere Informationen: www.azstateparks.com
Die sieben historischen Eisenbahnen Colorados
Ein echter Geheimtipp unter den Eisenbahnstrecken ist die Rio Grande Scenic Railroad (www.riograndescenicrailroad.com) zwischen Alamosa und La Veta im Süden Colorados. Die Route wurde erst 2005 wieder in Betrieb genommen und läuft über den 2.750 Meter hohen La-Veta-Pass. Damit ist sie eine der höchstgelegenen Normalspur-Eisenbahntrassen der USA. Dank Glasdach-Waggons bietet sich den Fahrgästen ab dieser Saison ein noch spektakuläreres Panorama und die Chance, Schwarzbären, Wapiti-Hirsche oder auch Adler zu sehen.
Mit der Rio Grande Scenic Railroad können Interessierte außerdem den nahe gelegenen Nationalpark Great Sand Dunes besuchen und an zahlreichen Sonderfahrten teilnehmen.
Auch die sechs anderen historischen Züge Colorados locken mit Angeboten für jeden Geschmack: So bietet die Royal Gorge Route Railroad Hobbydetektiven eine Murder-Mystery-Rundfahrt (www.royalgorgereservations.com), die Georgetown Loop Railroad eine Silberminentour (www.georgetownlooprr.com) und bei der Leadville & Southern Railroad Company bekommen Fahrgäste bei einem "WildFlower Special" einen Einblick in die farbenprächtige Pflanzenwelt in den Bergen Colorados (www.leadville-train.com). Für Kinder und Eltern startet im Oktober der Peanuts™ Great Pumpkin Patch Express der Durango and Silverton Narrow Gauge Railroad zu einem Kürbisfeld, auf dem sie zusammen mit den Comicfiguren Snoopy, Charlie Brown und Lucy den perfekten Halloween-Kürbis aussuchen können (www.durangotrain.com). Die urigen Goldgräberstädte Cripple Creek und Victor bieten regelmäßige Fahrten auf den Spuren früherer Minenarbeiter mit der Cripple Creek and Victor Narrow Gauge Railroad (www.cripplecreekrailroad.com) und im Winter lässt die Cumbres & Toltec Scenic Railroad ihren Cinder Bear Christmas Express die Fahrt antreten (www.cumbrestoltec.com).
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