Neues Kulturzentrum in Amman inspiriert von Nabatäer-Bauten
Die Greater Amman Municipality hat nun das Architektenbüro Zaha Hadid mit dem Bau eines neuen Kulturzentrums beauftragt. Hadid hat bereits mehrere Preise gewonnen und ist international anerkannt. In Deutschland hat die Architektin das BMW-Werk in Leipzig gebaut. Bis 2011 soll das Kulturzentrum fertig gestellt sein. Im neuen King Abdullah House of Culture and Art werden dann Programme in einer Konzerthalle mit 1.600 Sitzen, einem Theater mit 400 Sitzplätzen sowie in Trainingsräumen und Galerien Besucher begeistern. Für das Auge ist auch etwas dabei, denn Zaha Hadid ließ sich von den Nabatäergräbern in Petra, die perfekt im Einklang mit der Natur stehen, inspirieren. So erstrahlt nachts der Innenraum des Gebäudes hell und lockert so das Stadtbild auf.
Weitere Informationen: www.zaha-hadid.com
Naturreservate in Jordanien
Das 'Dana Nature Reserve' im Wadi Araba ist Jordaniens größtes Naturreservat, in dem man neben unterschiedlichen Geländeformen auch verschiedene Ökosysteme vorfindet. Ungefähr 600 Pflanzenarten, 180 Vogelarten und 45 Säugetierarten sind hier zu Hause. Daneben wartet Dana mit rund 100 archäologischen Stätten auf und ist Heimat von knapp 50 Beduinenfamilien. Dennoch gilt das Gebiet noch als verstecktes Juwel und Geheimtipp direkt am berühmten King's Highway. Dana ist perfekt für Aktivurlauber, die während ihres Aufenthaltes auch Geschichte und Kultur erleben und entdecken möchten. Das Schutzgebiet wurde 1993 von der ,Royal Society for the Conservation of Nature' (RSCN) übernommen, um den Ökotourismus zu fördern, die dortige Fauna zu schützen und das Leben der Dorfbewohner zu verbessern. Die Einkünfte aus dem Fremdenverkehr haben geholfen, Schulungen zum Thema Umweltschutz an den örtlichen Schulen durchzuführen sowie das charmante gleichnamige Dorf herzurichten, das sich am Eingang des Reservats befindet und einen herrlichen Panoramablick in die Tiefebene bietet. Besucher, die nach einem passenden Souvenir suchen, müssen nicht mit leeren Händen gehen, denn die Dorfbewohner fertigen vor Ort hochwertigen Silberschmuck mit traditionellen Ornamenten, verarbeiten Wildkräuter, stellen hochwertige Olivenölseifen her und bieten hausgemachte Marmelade an. Bei abenteuerlustigen Wander-Fans beliebt sind daneben auch Touren durch zeitweise ausgetrocknete Flussbetten, so genannte ,Wadis'. Hierzu bestehen beispielsweise exzellente Möglichkeiten an der unteren ,Wadi Mujib Gorge', die zum weitläufigen ,Wadi Mujib Nature Reserve' gehört. Die zerklüftete, wilde Landschaft des Naturparks Wadi Mujib bietet ein Höhenspektrum von 900 Metern über dem Meeresspiegel bis hinunter auf 400 Meter unterhalb des Meeresspiegels am allertiefsten Punkt der Erde an den Ufern des Toten Meeres. Wegen des dramatischen Höhenunterschiedes und des Vorhandenseins mehrerer Wasser führender Flüsse bestehen innerhalb des Naturreservats vielfältige Lebensräume mit reicher Flora und Fauna. Die RSCN hat das Gebiet eingerichtet und erlaubt Wanderungen auf etwa einem Dutzend von Wegen. Ein Beispiel ist der Malaqi Trail: Auf Halbtagestouren wandern die Teilnehmer den Wadi hinauf zu den natürlichen Schwimmbecken und steigen durch eine enge Schlucht wieder ab - nicht selten übrigens schwimmenderweise - ein unvergeßliches Erlebnis!
Weitere Informationen über das Reiseland Jordanien unter www.visitjordan.com ; Informationsbüro Jordanien, Sonja Arnold, Weserstraße 4, D-60329 Frankfurt E-mail: jordan@adam-partner.de Tel.: +49 (0)69 - 92 31 88 - 41/70 , Tel.: +49 (0)69 - 92 31 88 - 79
Drittes
UNESCO-Weltkulturerbe in Jordanien
Auf seiner 28. Sitzung hat das Welterbekomitee der UNESCO eine weitere archäologische
Stätte in Jordanien zum Weltkulturerbe erklärt. Die archäologische
Stätte Um er-Rasas, auch Kastron Mefa’a genannt,
liegt rund 70 Kilometer von der Hauptstadt Amman entfernt, 30 Kilometer südöstlich
von der berühmten Stadt Madaba, in der fast alle Jordanien-Rundreisen Halt
machen. Bei Um er-Rasas handelt es sich um Reste einer ummauerten Siedlung aus
der Frühzeit des Islams, der römischen und frühchristlich-byzantinischen
Zeit vom Ende des 3. bis zum 9. Jahrhundert. Wichtigstes Bauwerk ist ein 15 Meter
hoher byzantinischer Turm der von ersten christlichen Mönchen genutzt wurde.
Zu Tage brachten Archäologen bereits eine St. Stefans-Kirche mit herausragenden
Mosaiken aus der Omajjaden-Zeit, die Stadtpläne aus Jordanien, Palästina
und Ägypten darstellen. Noch liegen aber die meisten Schätze an dieser
Stätte verborgen. Ebenfalls zum Weltkulturerbe zählen im Haschemitischen
Königreich Jordanien seit 1985 die rote Felsenstadt Petra sowie
eines der Wüstenschlösser im Nordosten des Landes: Q’useir
Amra. Q’useir Amra wurde im 8. Jahrhundert erbaut und war zum
einen Ort für geheime Gespräche, zum anderen aber auch Erholungsort,
denn im geräumigen Badetrakt ließen sich die omajjadischen Kalifen
verwöhnen.
Informationsbüro Jordanien für Deutschland, Österreich, Schweiz:
Petra Feyand-Weilbächer, Weserstraße 4, D-60329 Frankfurt, E-Mail: jordan@adam-partner.de Tel.:
+49 (0)69 – 92 31 88–41, www.see-jordan.com und www.jordan-explorer.com.
Neue
Tauchattraktion in Aqaba
Die Gewässer rund um das im Königreich Jordanien liegende Aqaba am
Roten Meer gelten bei Tauchern aus aller Welt als höchst attraktives Ziel.
Ende Januar hat ein dreiköpfiges Team professioneller Taucher hier auf einem
regulären Tauchgang einen spektakulären Fund gemacht und ein vollständig überwuchertes
Schiffswrack entdeckt. Das 36 Meter lange Schiff Taiyong mit einem 15
Meter hohen Mast liegt zwischen zwei Riffen in einer Tiefe von 35 bis 37 Metern.
Aqaba ist für sein vielfältiges Unterwasserleben bekannt und gilt als
eines der schönsten Tauchreviere weltweit. Hunderte von
Tiefseetauchern kommen jedes Jahr an den jordanischen Teil des Roten Meeres,
um an 20 verschiedenen Tauchplätzen ihrem liebsten Hobby nachzukommen. Eine
Hauptattraktion war bisher der Tauchplatz Cedar Pride, an dem 1986 ein libanesischer
Frachter auf Betreiben seiner Majestät König Abdullah versenkt wurde
und Tauchern heute einen unvergleichlichen Unterwasser-Mikrokosmos mit Weichkorallen
und mächtigen Seebarschen bietet. Mehr Informationen über
Tauchmöglichkeiten in Aqaba sind erhältlich über Informationsbüro
Jordanien: Petra Feyand-Weilbächer, Weserstraße 4, D-60329 Frankfurt,
E-Mail: jordan@adam-partner.de Tel.:
+49 (0)69 – 92 31 88–41, Fax –79, Internet: www.see-jordan.com und www.jordan-explorer.com.
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