Reisemagazin schwarzaufweiss

Reiseinformationen zur Otago-Halbinsel

Informationen

Fremdenverkehrsamt:

Visitor Centre (i-site) in Dunedin
Rathaus/Town Hall
Adresse: The Octagon
Tel. +64 (0)3 474 3300
Fax +64 (0)3 474 3311
E-Mail: visitor.centre@dcc.govt.nz
Internet: http://www.dunedin.govt.nz/visitor-centre

Informationen

http://www.otago-peninsula.co.nz/index.html

http://www.visit-dunedin.co.nz

 

Tierbeobachtungen

Tierbeobachtungstouren (Pinguine, Seelöwen, Albatrosse und viele andere Vogelarten)

Penguin Place (Nähe Taiaroa Head): http://www.penguinplace.co.nz

Sam’s Off Road Tours (Allans Beach Farmstay): http://www.samsoffroadtours.com

Natures Wonders (in Acht-Rad-Fahrzeugen, Taiaroa Head): http://www.natureswondersnaturally.com

Monarch Cruises (Bootstouren ab Dunedin): http://www.wildlife.co.nz

Nature Guides Otago: http://www.natureguidesotago.co.nz/

Wild Earth Adventures (Kajak-Tour): http://wildearth.pdmoran.com

Albatros-Kolonie am Taiaroa Head: http://www.albatross.org.nz

Beste Plätze, um Tiere kostenlos und auf eigene Faust zu beobachten

Sandfly Bay: Zufahrt zum Parkplatz auf der Seal Point Road. Steiler Abstieg – und Aufstieg auf dem Rückweg... – über Düne, Pinguin-Beobachtungshütte am Ende des Strandes, dort auch Pelzrobben (= Seebären), unterwegs oft Seelöwen, 30 bis 40 Minuten Fußweg; Pinguin-Hütte auch zugänglich vom Sandymount-Parkplatz aus (= nächste No-Exit-Road, 45 Minuten).

Neuseeland - Otago-Halbinsel - Sandfly Bay

Sandfly Bay

Allans Beach: Zufahrt direkt von Portobello aus, oder von der Sandymount Road am Hoopers Inlet entlang. Fünf Minuten Fußweg zum Strand.

The Pyramides: Zufahrt über Weir Road östlich von Portobello, oder über Allans Beach Road, dann über Shepherd Road/Dick Road am Papanui Inlet entlang. Parkplatz am Ende der Dick Road. 30 bis 40 Minuten Fußweg zum Strand.

Pilots Beach: Parkplatz fast direkt neben der Hauptstraße, zwischen Harington Point und der Albatros-Kolonie am Taiaroa Head. Hier tummeln sich den ganzen Tag Seebären, morgens und abends auch Zwergpinguine.

Hoopers Inlet und Papanui Inlet: ein Paradies für Wat- und Seevögel, wie Austernfischer, Kormorane, Scharben, Weißwangenreiher, Königslöffler, Trauerschwäne, Maskenkiebitze, Stelzenläufer, Paradieskasarka, Götzenliest, Dominikanermöwe, Taraseeschwalben, viele Entenarten.

Hinweis:

Während Robben und Seelöwen den ganzen Tag an Stränden und Felsbrocken liegen, sind der frühe Morgen und die Abenddämmerung (ab 17/18 Uhr) die beste Zeit, um Pinguine zu sehen. Das gilt auch für geführte Touren. Unbedingt Abstand zu den Tieren halten, mindestens fünf Meter zu den scheuen Gelbaugen-Pinguinen und zehn Meter zu Robben – und niemals zwischen Robbe und Meer stehen.. So plump sie aussehen, diese Tiere bewegen sich an Land mit raketenartiger Geschwindigkeit, wenn sie sich bedroht fühlen (vor allem, wenn Junge in der Nähe sind).

 

Andere Sehenswürdigkeiten

Larnach Castle (Neuseelands einziges Schloss): http://www.larnachcastle.co.nz/index.pasp

Aquarium und Meeresforschungszentrum in Portobello: http://www.marine.ac.nz

Glenfalloch Gardens: http://www.glenfalloch.co.nz

Fletcher House (Edwardianische Villa): http://www.fletchertrust.co.nz/fletcher_house.php

Otago Peninsula Museum, 17 Harington Point Road, Portobello

Fort Taiaroa (Tunnel und Kanonenstellungen auf dem Land der Albatros-Kolonie): http://www.albatross.org.nz/fort.html

Historische Kalkmeiler (Lime kilns) an der Seal Point Road (auf dem Weg von der Highcliff Road zur Sandfly Bay)

 

Unterkunft

Dunedin ist nur 31 Kilometer vom östlichsten Punkt der Otago-Halbinsel (Albatros-Kolonie am Taiaroa Head) entfernt, so dass es kein Problem ist, die Halbinsel von Dunedin aus zu erkunden. Es gibt aber auch herrliche Quartiere auf der Halbinsel, vom Schloss (Larnach Castle) bis zum Backpacker-Hostel. Einige großartige Farmstays. Diese Farmstays haben nichts mit Urlaub auf dem Bauernhof in Deutschland gemein, Kinder können nicht Hühnern beim Eierlegen zuschauen oder dem Bauern beim Pflügen helfen. Die Farmen hier sind riesige Ländereien und meistens Schaffarmen, auf denen die Schafe weit verstreut sind. Das Besondere auf der Otago-Halbinsel ist, dass die Farmen bis zu den Ständen reichen, an denen die Pinguine abends an Land gehen und brüten. Deshalb bieten diese Farmer nicht nur Unterkunft an, sondern auch „Wildlife Tours“, wie z.B. Allans Beach Farmstay (Sam’s Off Road Tours).

http://www.otago-peninsula.co.nz

Für Unterkunft in Dunedin immer erst Sonderangebote auf www.wotif.com checken.

 

Verpflegung

Wer einen Tag auf der Halbinsel verbringen möchte, sollte entweder seinen Trip mahlzeitengerecht planen (klappt meistens sowieso nicht...) oder ein bisschen Proviant und auf jeden Fall genügend zu trinken mitnehmen. Cafés/Restaurants gibt’s nur zwischen Dunedin und Portobello, dann wieder an der Albatros-Kolonie am Taiaroa Head und im Larnach Castle. Der einzige Tante-Emma-Laden (Dairy) ist in Portobello. Die komplette Süd- und Ostküste der Halbinsel ist versorgungsfreie Zone.

 

Transport

Wer kein eigenes Fahrzeug hat, sollte es am besten überhaupt nicht versuchen, die Otago-Halbinsel auf eigene Faust zu erkunden. Es gibt lediglich eine Busverbindung entlang der Nordküste, aber die endet am Harington Point, unterhalb der Albatros-Kolonie. Mit einem kurzen Fußmarsch kommt man aber wenigstens dort hin.

Wer gut zu Fuß ist und keine Angst vor einem kleinen Bergauf-Marsch hat, erreicht auch das Larnach Castle von dieser Buslinie aus. In Broad Bay aussteigen, die Camp Road hinauf gehen. Diese Straße führt zu einem Wanderweg zum Schloss. Einfacher Weg rund 40 Minuten.

 

Straßen

Nur die Hauptstraßen und einige wenige Nebenstraßen auf der Otago-Halbinsel sind asphaltiert. Die übrigen Straßen sind Lehm- und Schotterpisten, die meistens auch noch ziemlich kurvig sind, auf und ab gehen und an steilen Abgründen sowie Meeresarmen und Buchten entlang führen. Leitplanken sind Mangelware, und sämtliche Straßen sind schmal. Deshalb ist extreme Vorsicht beim Fahren geboten, sowohl was Geschwindigkeit als auch Aufmerksamkeit angeht. Lieber öfter mal an geeigneten Stellen/schmalen Parkbuchten anhalten, um die Aussicht zu genießen als auf die falsche Straßenseite zu geraten. Die Straßen, die zu den Stränden sind meistens Sackgassen; einige wenige wie die Sandymount, Allans Beach und Weir Road haben Querverbindungen zur Hauptstraße zurück. Die einzigen beiden Hauptstraßen sind die Portbello/Harington Point Road an der Nordküste entlang sowie die Kammstraße (Highcliff Road), die in Portobello in die Küstenstraße mündet.

 

Wanderungen

Die Otago-Halbinsel eignet sich hervorragend zu kurzen Wanderungen, und es gibt auch zahlreiche Wanderwege. Allerdings sind die wenigsten so flach wie der Weg zu The Pyramides, manche sogar richtig steil, wie die Düne an der Sandfly Bay. Einige wenige Routen – inklusive der Tour auf den Mt. Charles, den höchsten Berg der Halbinsel, führen über Farmland, eine Genehmigung des jeweiligen Farmers sollte vorher unbedingt telefonisch eingeholt werden.

http://www.dunedin.govt.nz

Wanderkarte „A Walking Guide to Dunedin“ mit 13 Wanderungen, davon zwei auf der Halbinsel, erhältlich im Visitor Centre (nicht wirklich nötig, man findet die Wege zur Sandfly Bay und zum Sandymount auch so).

 

Website der Autorin: http://www.sissistein.com/German.htm

 

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