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La Ruta Maya

Die Halbinsel Yucatán ist nur ein Teil des weiträumigen Maya-Territoriums, das sich vor mehr als einem Jahrtausend bis tief nach Mittelamerika hinein erstreckte. Die Grenzen zwischen Mexiko, Guatemala, Belize, Honduras und El Salvador durchschneiden heute dieses Gebiet, doch bemüht man sich in den fünf Ländern inzwischen im Rahmen des Projekts Mundo Maya um touristische Gemeinsamkeiten: Besucher sollen umworben werden, ohne dass die traditionellen Strukturen der noch vorhandenen Indio-Bevölkerung darunter leiden und ohne dass die über Jahrhunderte im Urwald versunkenen Ruinen nun plötzlich übermäßiger Abnutzung ausgesetzt werden. Es gibt eine Reihe guter Ideen, doch die Umsetzung kostet viel Geld und wird deshalb nur langsam vor sich gehen.

Wer sich intensiv mit der Maya-Kultur und den bislang freigelegten Zeremonialzentren beschäftigen möchte, findet auf der Halbinsel Yucatán und in Mexiko genug Stationen und Material für mehrere Reisen. Mit Ausnahme von Tikal in Guatemala und Copán in Honduras sind die mexikanischen Ausgrabungsstätten insgesamt interessanter und besser erhalten. Außerdem sind sie in der Regel touristisch erschlossen und einfacher zu erreichen.

Maya Ruinen im Urwald des südl. Belize
Ruinen im  Urwald des südlichen Belize 19

Abstecher über die sogenannte Ruta Maya in die Nachbarländer Guatemala und Belize sowie zu den wenigen sehenswerten Ruinenstätten in Honduras und El Salvador stellen jedoch kein großes Problem dar, so dass man seine Erfahrungen mit den präkolumbianischen Kulturen Mesoamerikas an der einen oder anderen Stelle jenseits der Grenze ergänzen oder vertiefen kann. Auf jeden Fall wird man dort auf weniger Besucher treffen als in Mexiko.



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