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Auf dem Corso des Südens

mazedonien Ohrid BooteÜberall wird in Ohrid gebaut, in alt und in neu. Stein für Stein, Zinne um Zinne wurde die Außenmauer des Kastells wieder errichtet. Im neu erstandenen römischen Theater singen jeden Sommer Balkan-Barden um die Wette, in der jüngst fertiggestellten Kirche St. Pantelejmon heiraten Paare in fast zu perfektem neu-mittelalterlichem Ambiente. Kaum zu glauben, dass an dieser Stelle vor kurzem noch eine alte Ruine stand.

Banken, Boutiquen und Burgerbrater bestimmen das Bild der Innenstadt - und passen durchaus: Alle sind in kleiner, lokal angepasster Ausführung gehalten. Auf dem Markt türmen sich Tomaten, Frösche quaken liebestoll an der Promenade, Schüler marschieren Hand in Hand unter den alten Torbögen hindurch.

Dann wird es Abend, und die Stadt lebt auf. Samstagnacht bebt Ohrid vor Musik und Gelächter, die Fußgängerzone platzt aus den Nähten, man mag kaum glauben, dass ein Ort von 45.000 Einwohnern so viele junge Männer und Frauen aufzubieten vermag. Sie schlendern, telefonieren, flirten, posieren - es ist der Corso, dieses ewige Sehen und Gesehenwerden des Südens. Die jungen Leute von Ohrid sind unterwegs. Wäre schön, es ginge einer erfreulichen Zukunft entgegen. Und der Tourismus trüge einmal seinen Teil dazu bei.

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