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Die Leidenschaft der Mauritianer

Hier im Indischen Ozean, an einem kolonialen Knotenpunkt der frühen Seefahrt, der Entdeckungen und des Handels, haben sich Menschen aus vielen Kontinenten niedergelassen: eine tropische Mischung aus Südostasien, Australien, Indien und Afrika mit einem Schuss Europa. Wer an einem Sonntag zum öffentlichen Strand von Gris Gris fährt, erlebt dieses Gemisch hautnah.

Mauritius Gris Gris
Die Wellen brechen sich am Vulkanfelsen

Es ist der einzige Strand der Insel ohne schützendes Riff, weshalb hier die Wellen spektakulär, aber auch gefährlich auf den hellen Sandstrand zwischen den dunklen Vulkanfelsen anrollen. Baden ist nicht ratsam, doch die Faszination für diesen einzigartigen Ausblick vereint die Inselbewohner, die sich hier zum Picknick oder zum bloßen Schauen einfinden.

Mauritius BerglandEs sind Tamilen und Inder, Hindus und Moslems, Familien und Gruppen von Jugendlichen, Schwarze, Weiße und Kreolen. Und dazwischen verlieren sich auch ein paar Touristen, die einfach mitlaufen im allgemeinen sonntäglichen Auftrieb und sich nicht wie anderswo auf der Welt vor aggressiven Händlern in acht nehmen müssen. Lediglich der obligatorische Eisverkäufer ist präsent, von dessen Wagen absurd anmutenden Melodien aus der ganzen Welt erklingen.

Doch nicht nur das Meer zieht die Einheimischen in ihren Bann. An Wochenenden fahren sie in gemieteten Autobussen zum Picknick in die Berge. Man fährt durch eine koloniale Plantagen- und Kulturlandschaft mit Einsprengseln von unberührter Natur – ewig grün und in vielen Farben blühend. Die Straße ist ein kurviger, geteerter Pfad durch die tropische Vegetation. Manchmal wird sie zum Hohlweg zwischen riesigen Bambusstauden. Improvisierte Stände und Garküchen warten bereits am Straßenrand und sorgen für das leibliche Wohl der Ausflügler.

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