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Mit dem Fahrrad im Bus

Draußen blinzeln wir ins Sonnenlicht und lassen uns vom Strom durch die überfüllte Republic Street, Vallettas Fußgängerzone, auf und ab treiben. Auch hier sind wir eine der Hauptattraktionen und fahren schließlich durch das City Gate hinaus auf den Platz mit dem Tritonenbrunnen vor den Toren der Stadt. Mit dem Bus geht´s klick-klack weiter hinaus und eine Weile über die vierspurige Ausfallstraße mit stinkenden Abgasen, chaotischem Feierabendverkehr, Hitze und Staub, bevor wir am Seil ziehen, um den Klingelton auszulösen, der den Bus zum Halten bringt. Klick-klack kommt die persönliche Ent-Faltung zur Geltung, selbstverständlich unter den Augen einiger Malteser. Die Strandpromenade entlang radeln wir in flottem Tempo bei einer frischen Brise Richtung Sliema, wo wir Quartier bezogen haben. An einem der vielen Kioske am Meer gönnen wir uns ein Kinnie, maltesische Limo aus ungeschälten Bitterorangen, Wasser und Wermutkräutern, eine Art alkoholfreies Nationalgetränk.Anderntags geht es mit dem Bus nach Mdina. Vier Fahrkarten nimmt uns zwei Passagieren der Schaffner ab. Den Hinweis auf das Brompton-Faltrad („It´s only like a bag!“) lässt er nicht gelten. Etwas erbost, denn gestern kosteten die Rädchen gar nichts, begeben wir uns auf die hinteren Plätze und werden kräftig durchgerüttelt, denn die Straßen haben große Löcher.

Malta / Omnibus
Typisch maltesischer Omnibus

Das kann ja heiter werden auf der Rückfahrt! Kühe! Tatsächlich sehen wir Kühe zur rechten. Wir konnten es einfach nicht glauben, dass die Milch hier tatsächlich aus dem verbrannten Malta kommen soll. Kartoffeläcker in flirrender Hitze, verbrannte Erde, aber auch weiß-, rot- oder rosablühender Oleander, Eukalyptusbäume, Thymian, Rosmarin, blühende Disteln und jede Menge Macchia säumen den Weg.



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