Die Gerüche Malaysias
Eine Wander- und Rucksacktour durch die Provinz Sabah
Text und Fotos: Corinna Ritter
Nichts gegen Glauben. Gerade der Glaube in anderen Kulturen ist es ja, der beim Reisen für so viel Faszination sorgt. Nach drei Tagen in Brunei bin ich allerdings froh, das Alibi-Kopftuch, das die Hotelsuche unheimlich erleichtert hat, endlich ablegen zu können und ins touristenfreundliche Malaysia weiterzureisen.

Tropisches Malaysia: unterwegs zwischen Strand ...
Ich sitze in einem Straßencafe in Kota Kinabalu, der Hauptstadt der malaiischen Provinz Sabah auf der Insel Borneo. Gemütlich schlürfe ich eine Tasse zuckersüßen Kaffee und genieße die einheimischen Zimtzigaretten Gudang Garam. Das ist der Geruch Malaysias. Auf der anderen Straßenseite kämpfen zwei streunende Katzen lautstark, ein Restaurantbesitzer kehrt mit einem dicken Palmwedel den Dreck vom Boden hinaus auf die Straße.

... und Bergen
Der Malaie mir gegenüber wirbt mit Tagestouren zu den nahe gelegenen
Inseln.
Ich lehne dankend ab und biete ihm stattdessen eine Zigarette an. Er akzeptiert
und schaltet sofort von Reiseverkäufer auf Gesprächspartner um
und wir beschließen, gemeinsam das indisch-vegetarische Restaurant
gegenüber zu besuchen. Tatsächlich entpuppen sich die Inseln,
von denen er mir berichtet, als traumhaft. Am nächsten Morgen mache
ich mich auf den Weg zum Hafen und nehme ein kleines Passagierschiff zur
Pulau Mamutik.
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