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Malaysia einheimische Schönheit Und wo ist eigentlich Jim Thompson? Suchen sie ihn immer noch? Jim Thompson, der Seidenkönig Thailands, ist am Gründonnerstag 1967 hier spurlos verschwunden. Viele Legenden ranken sich darum: Schließlich hatte er Geld, viel Geld. Oder war es, weil er für den Vorläufer des CIA gearbeitet hatte? Oder haben ihn die Orang Asli, die Ureinwohner, verschleppt? Die Orang Asli arbeiten heute als Erntehelfer oder verkaufen am Straßenrand ein paar Früchte. Aber es gibt ja ein Orang-Asli-Museum bei KL und ein Orang-Asli-Dorf bei Tanah Rata, das man besuchen kann, um die minderheitenfreundliche Politik der Regierung zu besichtigen.

Ein Mensch ist ein Orang Orang, ein Weißer ein Orang Putih, die Orang Asli lebten einst tief in den Urwäldern. Und der Orang Utan? Er spricht nicht, glauben die Einheimischen in Sabah, weil er sonst arbeiten müsste. Die Dschungelpfade sind ausgetreten. Der Regenwald wächst langsam und stirbt schnell. In Taman Negara, dem ältesten Urwald der Welt und Nationalpark, ist noch ein wenig übrig davon. Aber wer kennt schon die Zukunftspläne der Regierung? Autobahnen, Fabriken, Industrie?

Malaysia Schriftgelehrter
Chinesischer Schriftgelehrter

Georgetown auf der Insel Penang, auch Perle des Orients genannt, ist eine richtige Chinatown. Also wohne ich im chinesisch geführten „Cathay Hotel“ bei Mr. Wang (oder so ähnlich). Mr. Wang-oder-so-ähnlich und sein Freund lungern gerne in und um die Rezeption herum, grüßen jeden freundlich und entledigen sich des öfteren der giftigen, schleimigen Säfte in ihrem Rachen. Ich komme mir wirklich vor wie damals in China. Der dem Hotel angeschlossene „Health-Club“ scheint sich nur mit der Gesundheit ganz bestimmter Körperteile zu beschäftigen. Also ziehe ich am nächsten Tag um. „Good bye!“ lächeln die zwei Alten schmierig.



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