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Malerische Teeplantagen, verstopfte Straßen

Malaysia Cameron Highlands Sam Poh TempelSchicke Einkaufsmalls im Golden Triangle neben Straßenhändlern in der Jalan Petaling, Wolkenkratzer aus Glas und Beton neben Blechhütten, islamische Moscheen, hinduistische und buddhistische Tempel, christliche Kirchen. (Foto rechts: Sam Poh Tempel in den Cameron Highlands). Ein Kedai Kopi, eine Art Kneipe mit Tante-Emma-Laden, wo es sehr süßen Tee und Kaffee gibt und nebenan ein „Restoran“. Alles da. Und natürlich: der Proton, Malaysias eigene Automarke. Okay-la? - Okay-la! Ohne la am Ende geht hier nämlich gar nichts! Man spricht sozusagen Manglish. Dinner-already-la? Wurde anscheinend frei aus dem chinesischen Gruß „Hast du schon gegessen?“ übersetzt. Good-la? Also weiter im Text.

Neben dem Nord-Süd Highway malerische Teeplantagen: die Cameron Highlands (Foto unten rechts). In den Cameron Highlands fragt niemand mehr, egal wie abgekürzt. Hier hat man anderes zu tun. Von wegen einsame Teeplantagen mit sanft lächelnden Pflückerinnen in Saris. Tanah Rata, der Hauptort, ist so etwas wie das Pottenstein Westmalaysias. Da ist es kühl und das findet man cool.

Malaysia Teeplantagen Cameron HighlandsDeshalb kommt man hierher, und jetzt sind auch noch Ferien! Die einzige nennenswerte Straße durch den Ort ist heillos verstopft. „Traffic like in Colombo!“ schüttelt der Mann vom „Hillview Inn“, der mich vom Bus abholt, den Kopf, und ich denke mir, dass er wahrscheinlich ein singhalesischer Einwanderer ist. Doch was sich anhörte wie Colombo sollte Kuala Lumpur sein. Er fragt auch gar nicht, woher ich komme. Stress im Hochland!

Viktorianische Vergangenheit, malayische Gegenwart

Das „Ye Olde Smokehouse“ liegt etwas außerhalb. Koloniale, viktorianische Vergangenheit in ein Fachwerkhaus gekleidet. Merry Old England in den Tropen! Man spielt Golf, und es gibt immer noch jeden Nachmittag Tee. Vielleicht von der Boh Tea Estate, der gößten Teeplantage im Hochland. So, wie man in der Fränkischen Schweiz Brauereien besichtigt, besucht man hier Teeplantagen. Die Worte der Führerin verstehen wir nicht. Zu laut, ein sehr eigenartiges Englisch-la und zu viele Leute.



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