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Vor der Stadt liegt auf einem Hügel, dem Bukit China, der chinesische Friedhof und im Zentrum das schöne Stadthuys im holländischen Stil. Jede Menge Chinesen opfern im Tempel Räucherstäbchen und Rauchpapier für Götter und Ahnen, süßlicher Duft liegt in der Luft, eine Alte macht Lärm mit einer Rassel, ein gelb gewandeter Mönch hilft beim Beten im ältesten chinesischen Tempel, dem Chen Hoon Teng Tempel, der mit großem Aufwand restauriert wurde.

Malaysia Melakka Chen Hoon Teng Tempel

Aber in Little India steht auch ein Hindu-Tempel und außerdem gibt es ein Baba-Nyonya-Museum, das die Kultur der chinesischen Männer, die einheimische, malayische Frauen heirateten, erklären soll.

Chinesen, Inder, Malayen

Malaysia Melakka MarktMelakka liegt also in Malaysia. Hier ist, wo alles begann, der Geburtsort Malaysias! Die älteste Stadt, das Herz der malayischen Halbinsel. Malaysia ist heute ein Staat mit etwa zweiundzwanzig Millionen Einwohnern. Die malaysische Identität, man kann es sich vorstellen, wird viel diskutiert. Chinesen kontrollieren die Wirtschaft, die Malayen die Politik. Inder wurden einst wegen der Kautschuk- und Teeplantagen ins Land geholt, Portugiesen, Holländer, Briten, Araber - auch sie waren alle einmal hier und haben ihre kolonialistischen Spuren hinterlassen.

Über die Rassenunruhen, die angeblich manchmal aufflackern, will niemand sprechen. Dies ist das Reich des Dr. Mahathir, und der hat versprochen, dass in Malaysia bis 2020 volle Rassengleichheit herrscht und das Land eine Industrienation sein wird. Auf dem Pasar Malam, dem Nachtmarkt, gibt’s davon einiges zu sehen. Blinkende Handy-Sticker, Plastikspielzeug in Neonfarben, aber auch Batik aus Indonesien und mit Gold verwebte Kain Songkets, Seidenbrokat. Das ist auch in K.L. so, in Kuala Lumpur. Die Stände auf dem Nachtmarkt quellen über mit Rolex-Uhren, Parfum Chanel No. 5, T-Shirts von Lacoste und Timberland. Und es gibt Früchte, die von manchen Stinkbomben genannt werden. Die Durian-Frucht, eine harte Prüfung nicht nur für Mitteleuropäer, ist in manchen Hotels verboten: No Durian! steht da an der Wand.



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