DAS PORTAL DEUTSCHSPRACHIGER REISEJOURNALISTEN

Maskottchen mit Ringelschwanz

Da wir uns in der rustikal gehaltenen Bungalow-Anlage Isalo-Ranch außerhalb von Ranohira einquartiert hatten, konnten wir von dort aus die Erkundung in Tagestouren aufteilen. Im Canyon des Rats („Rattenschlucht“) und im benachbarten Canyon des Singes („Affenschlucht“) wurde unser früher Aufbruch bei Sonnenaufgang prompt belohnt. Eine Bande von Kattas, die bekanntesten Lemuren und Maskottchen Madagaskars mit dem hoch ragenden schwarz-weißen Ringelschwanz, turnte über uns durch den Trockenwald.

Madagaskar Süden Lemuren
Kein Zweifel: Lemuren

Etienne, der Vezo-Fischer aus Mangily hat sein Dorf nie weiter als bis zu den Städten Toliara im Süden der Ifaty-Bucht und Morombe nördlich davon verlassen. Doch er kennt sich ganz gut aus in seinem Land durch den Schulunterricht, dank der Nachrichten und den Gesprächen mit Touristen. Wie sie schwärmt er von der Insel Sainte Marie, dem idyllischen Bade- und Wanderparadies vor der Ostküste, und von den Vanilleplantagen bei Sambawa im Nordosten. Von Flussfahrten auf dem Tsirbihina vom Hochland durch Schluchten und weiten Wäldern entlang bis zur Westküste hat er gehört, das muss richtig spannend sein. Und wenn es uns reizt, noch mehr Korallenriffe zu erforschen, rät er, dann sollten wir die Inselwelt um Nosy Be im Nordwesten nicht verpassen.

Madagaskar Süden Kinder am Strand
Früh übt sich, wer ein Segler werden will

Wir sind uns einig: Madagaskar ist mehr als nur eine Reise wert. Mit einem herzlichen „Veloma“ verabschiedet sich der fröhliche Fischer und versichert uns, dass er für unseren nächsten Ausflug in seiner Piroge ein neues Segel antakeln wird.



Reiseinformationen zu diesem Reiseziel

Reiseveranstalter Madagaskar




 

Twitter
RSS