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Kurzportrait

Die "Grüne Insel" gilt als Inbegriff von Natur, faszinierenden Landschaften, Ruhe, reicher Geschichte und ebensolcher Kulturdenkmäler.

Strandlandschaft in Donegal

 

Wer eine pulsierende "junge" Großstadt mit dem in-Viertel Temple Bar und der inzwischen weit über das Land hinaus bekannten Musikszene erleben will, den wird Dublin bestimmt nicht enttäuschen - sei's bei den legendären Midnight Concerts im Olympia Theatre oder in irgendeinem beliebigen Musikklub, wo man vielleicht gratis jene Tanzkünste bestaunen kann, für die man bei "Riverdance" viel Eintritt bezahlen muss. 

Es ist dieselbe Stadt, in der man gemächlich am Grand Canal entlang spaziert, die wunderschönen Häuser und Türen der georgianischen Epoche bestaunt oder sich Zeit für eines der sehenswerten Museen nimmt.

Nur 15 Meilen entfernt von Dublin sieht alles schon wieder ganz anders aus: Man spaziert entlang schroffer Klippen, gegen die die wilde See peitscht, oder sieht in einem der kleinen beschaulichen Häfen den Fischern bei der Arbeit zu. Reist man weiter über Land, wird man immer wieder neue Eindrücke erfahren: Einsame Landstrassen - Schafe haben Vorfahrt! -, die zu abgelegenen Leuchttürmen und Dörfern, zu stillen Seen und den grandiosen Schloßhotels führen, von denen Irland so viele besitzt.

 

Ein gemütlicher Urlaub: Irland vom Wasser aus

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Da sind das verlassene Connemara mit seinen kargen Bergen und den Mooren, das touristisch noch weitgehend unentdeckte Donegal im Nordwesten, und dann wieder im Süden der lebhafte Küstenstrich, dank des Golfstroms mit meist angenehmer Temperatur. Gerade der Süden mit klassischen Reiserouten wie "Ring of Kerry", Dingle Peninsula und Ring of Beara hat inzwischen einen Ruf als Gourmet-Paradies erobert. Vorgeschichtliche Denkmäler wie Newgrange mit seinem Ganggrab, der Rock of Cashel als "irische Akropolis", Glendalough, ehemals "das Rom des Westens" genannt, die zahlreichen Ruinen von Burgen und Klöstern an den Ufern kleiner verträumter Flussläufe in beschaulichen Marktorten stehen für die reiche Geschichte der Insel.

Schliesslich bietet Irland eine breite Palette an Sportmöglichkeiten: Boots- und Radtouren, Wandern, Golf, Reiten, Wassersport u.v.a.m. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Landes gelten als sehr gastfreundlich und hilfsbereit, was man spätestens beim ersten Pub-Besuch erfahren wird, der um so gemütlicher ist, wenn draussen mal wieder ein "soft rain" niedergeht, drinnen im Wirtshaus das Kaminfeuer lodert und Einheimische irgendwann die Instrumente zur Hand nehmen, und von Liebe, Leid und Freiheitskampf singen.

 

mehr zu: Welt(kultur)erbestätten in Irland

Adressen, Links, Musik und Bücher

Reiseinfos

Als beste Reisezeit gilt der Zeitraum Frühjahr bis Herbst. Es gibt keine heissen Sommer. Wenigste Niederschläge (meist Nieselregen) im Mai, Juni und September.

Lebenshaltungskosten: In der Regel etwas teuerer als in Deutschland, wobei man aufgrund der touristischen Infrastruktur auch sehr preiswert übernachten und essen kann. Spirituosen und Zigaretten sind wesentlich teurer als auf dem Festland; aus Deutschland und Österreich darf man 800 Zigaretten und 10 l Spirituosen einführen.

Zur Einreise genügt ein Personalausweis oder Reisepass.

Dank des Formulars "E 111" der Krankenversicherung gilt für Deutsche und Österreicher eine kostenlose Behandlung. Sofern Schweizer keine Auslandskrankenversicherung besitzen, sollten sie eine Zusatzkrankenversicherung abschliessen.

Es herrscht Linksverkehr

Statistik

Einwohner: 3.68 Mio.

Lage: Insel westlich von Grossbritannien.

Hauptstadt: Dublin, in dessen Grossraum 1.1 Mio. Menschen leben

Wirtschaft: Das ehemalige Agrarland wandelte sich zu einer industrialisierten Volkswirtschaft und ist mit einer rückläufigen Arbeitslosenquote (z.Z. ca. 10 %) eine der dynamischsten EU-Regionen.

Tourismus: Bei jährlich fast 6 Mio. Besuchern besitzt Irland eine touristisch hochentwickelte Infrastruktur.