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Der Obstgarten Kretas

Bescheidene Ausmaße nehmen demgegenüber die Ebenen ein, die sich vor allem an der Nordküste am Fuß der Gebirge entlangziehen. Fast 50 km lang, aber nur wenige Kilometer breit erstreckt sich die Messará-Ebene im Süden Kretas. Einst Kornkammer der Insel, bestimmen hier heute Wein, Oliven und Gemüse den Anbau. Die Ebenen bilden das bevorzugte landwirtschaftlich nutzbare Gebiet; nur etwa ein Drittel der Inselfläche wird bebaut. Neben den alles überragenden Oliven baut man Wein und Gemüse, Hülsenfrüchte und Obst, Getreide und Kartoffeln an. Ein Großteil der Inselfläche dient als Weideland für weit über eine Million Schafe und Ziegen.

Eine besondere Rolle in der Topographie Kretas spielen seine Hochebenen, die seit jeher als fruchtbares Schwemmland landwirtschaftlich genutzt wurden. Die um 900 Meter hoch gelegene Lassíthi-Hochebene im Osten Kretas avancierte durch Tausende segeltuchbespannter Windmühlen zum Postkartenmotiv. Doch auch wer andere Hochebenen - etwa die Omalós-Hocheben, die Hochebene von Nída oder die von Askífos - aufsucht, wird sich deren eigentümlichem Reiz kaum entziehen können. Diese grünen, fruchtbaren Ebenen zwischen kahlen, hoch aufragenden Bergen verführen einfach zum staunenden Verweilen.

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