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Anogia

52 Kilomter von Rethimnon entfernt liegt dieses Bergdorf mit seinen 2500 Einwohnern in 750 Metern Höhe. Als ein Zentrum kretischer Stick- und Webarbeiten kommen täglich mehrere Touristenbusse nach Anogia, die Dorfbevölkerung hat sich ganz darauf eingestellt und bietet in zahlreichen Läden ihre Webarbeiten an - auch wenn mittlerweile das eine oder andere Stück ganz offensichtlich keine Handarbeit mehr ist.

Dass außerdem hier regelmäßig Folkloreabende stattfinden, bei denen dann auch Handarbeiten verkauft werden, geht auf eine alte Tradition des Dorfes zurück, das etliche namhafte Lyraspieler hervorgebracht hat.

Der Name Anogia ist jedoch auch mit der dunkelsten Seite deutscher Geschichte verbunden. 1944 erschossen deutsche Soldaten alle männlichen Bewohner des Dorfes, derer sie habhaft werden konnten - als Vergeltungsmaßnahme für die Entführung des deutschen Generals Karl Kreipe durch ein britisch-kretisches Kommando.

In Anogia sind viele Tavernen zu finden, es bestehen auch Übernachtungsmöglichkeiten. Vom Dorf aus ist außerdem ein Ausflug auf die reizvolle Nida-Hochebene und die Idäische Höhle zu empfehlen, ebenso ein Besuch der Sendoni-Höhle.

 

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