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Das Kastell von Andimachia

Es war der Orden der Johanniter, der im 14. Jahrhundert eine venezianische Verteidigungsanlage ausbauen und verstärken ließ, deren Reste heute frei zugänglich sind. Viel blieb nicht erhalten, doch der mächtige zinnenbesetzte Mauerring und die große Toranlage zeugen von einer einst wehrhaften Verteidigungsanlage. Von den Gebäuden blieb kaum noch etwas erhalten, lediglich zwei Kapellen mit Resten von Wandmalereien trotzten dem Zahn der Zeit. Der Blick bis hinüber nach Nissyros lohnt allein schon den Weg hierher.

Die Mühle von Andimachia

Einst gab es viele derartige Mühlen auf der vom Wind verwöhnten Insel Kos, die Mühle von Andimachia ist das letzte noch funktionsfähige Windkraftwerk hier. Die Mühle kann auch von innen besichtigt werden, gern weisen der Müller und seine Frau den Weg ins ächzende Gebälk und führen vor, wie das Korn von mächtigen Mühlesteinen zermalmt wird. Der obere Teil der Windmühle läßt sich in alle Himmelrichtungen drehen, so daß auf unterschiedliche Windrichtungen reagiert werden kann. Und auch das Ausmaß der Segeltuchbespannung läßt sich verändern, so daß sich der Mühlenbetrieb an unterschiedliche Windstärken anpassen läßt.

Mühle von Andimachia (21944 Byte)

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