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Schloss Rosenborg – das Märchenschloss

Schlösser in Kopenhagen:
Schloss Amalienborg / Schloss Christiansborg / Schloss Frederiksborg / Schloss Rosenborg

König Christian IV. suchte zu seinem Sitz in Schloss Christiansborg einen ruhigen Ausgleich im Grünen und ließ sein Lustschloss 1607 vor den Mauern der Stadt errichten. Das Schloss war neben den vielen anderen Bauten der Stadt (die Börse, der Runde Turm, der Hafen) sein Steckenpferd. Immer wieder änderte er die Pläne und stellte die Baumeister Bertel Lange und Hans van Steenwinkel damit auf eine große Probe. Das Schloss erhielt erst durch die vielen Um- und Anbauten sein heutiges verspieltes Aussehen. Der Treppenturm auf der Ostseite kam 1634 hinzu, sozusagen als Notlösung, um das neue dritte Stockwerk und den großen Ballsaal mit den unteren Etagen zu verbinden. Die Stufen werden nach oben immer flacher, um Ermüdungserscheinungen zu vermeiden. Schon König Frederik IV. zeigte an dem Schloss seines Urgroßvaters kein großes Interesse mehr und ließ sich vor den Toren der Stadt im Barock sein Schloss Frederiksberg erbauen. Die Prachträume von Schloss Rosenborg zählen heute zu dem am meisten besuchten Museum der Stadt. Dort glitzern riesige Silberlöwen, stehen kostbare Gastgeschenke und einmaliges Porzellan hinter Glas, sind die Kronen der verschiedenen Könige hinter dicken Safetüren zu sehen.

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Der Schlosspark gehört zu den beliebtesten grünen Oasen der Innenstadt. Der älteste Park der Stadt wurde im Laufe der Jahrhunderte entsprechend der Mode mehrfach umgestaltet. Die Gärtner König Christian IV: experimentierten mit Obst und Gemüsesorten, die bis dahin nie in Dänemark angebaut wurden. Gemäß dem französischen Stil ließ Frederik III. den Gemüsegarten in einen Lustgarten umgestalten. Aus dieser Zeit stammen die alten Linden, die bei den Veränderungen 1820 in einen englischen Garten stehen bleiben konnten. Der schönste Anblick auf das Schloss bietet sich von dem Blumengarten. Anfangs war der Park nur den Adeligen vorbehalten. Hier wurden Reiterspiele durchgeführt und rauschende Feste gefeuert. Das Schloss war von hohen Mauern umgeben und wurde von der Garde streng bewacht. 1770 öffnete Johan Friedrich Struensee, der als heimlicher Herrscher an der Macht war, den Park für die Bürger der Stadt. Allerdings mussten Studenten, Seeleute und Soldaten weiterhin draußen bleiben. Georg Carstensen, der das Tivoli gründete, ließ1839 den Park mit Lampions schmücken und Feuerwerke inszenieren.

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