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Kleine Meerjungfrau

Die Kleine Meerjungfrau gehört zu den Sehenswürdigkeiten Nummer eins in Kopenhagen. Als von Seiten der Tourismusbranche der Vorschlag gemacht wurde für das Wahrzeichen der Stadt einen anderen Platz zu suchen, um dem Ansturm der Busse und fotografierenden Touristen gerecht zu werden, stießen sie auf heftige Kritik.

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Die Belingske Tidene reagierte als eine der großen Tageszeitungen mit dem Satz "Würde man die Jungfrau jetzt umsetzen, wäre es so, als ob man sich in Dänemarks Nationalfahne die Nase schnauzen würde.
Der Künstler Edvard Eriksen hatte die Seejungfrau nach dem Vorbild aus dem Märchen von Hans Christian Andersen angefertigt.

Finanziert wurde das Kunstwerk von keinem anderen als dem Bierbrauer Carl Jacobsen. Am 24. August 1913 eingeweiht. Bis dahin war das Thema bereits als Ballett für das königliche Theater inszeniert und in dem Musikstück von Fini Henriques verewigt. Der Kunstmäzen Jacobsen wollte nun auch eine Bronzeplastik von der Nixe stiften. Im Laufe ihres langen Lebens hat die berühmte Dame auf dem Felsen schon viel gelitten: Eines Nachts wurde sie knallrot angestrichen, ein anderes Mal hatte man ihr einen Bikini aufgemalt. Einmal wurde der Nixe sogar ein Arm abgeschlagen. Als Unbekannte 1964 die Meerjungfrau geköpft hatten, war die Empörung in der Bevölkerung groß. Spontan und unbürokratisch bewilligte der Stadtkämmerer 21000 Kronen für eine Reparatur des Nationalsymbols. Für die Familie des Bildhauers erweist sich das Werk bis heute als Goldgrube, denn die Rechte an den unzähligen Kopien bringen ihr jedes Jahr Hunderttausende ein.

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