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Kopenhagen – Hafenstadt am Øresund

Auch wenn Kopenhagen keine Weltstadt wie Berlin, London oder Paris ist, so ist sie doch eine wichtige Kulturmetropole innerhalb Skandinaviens. Sie bietet eine angenehme Mischung aus Kunstmuseen von Weltrang, ausgefallenen Geschäften, Spitzenrestaurants und eine abwechslungsreiche Kneipenszene. Da Kopenhagen im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört wurde, finden Sie im Zentrum auf Schritt und Tritt die Prachtbauten aus der Ära König Christian IV.: den kuriosen Runden Turm, die einmalige Warenbörse, die Schlösser... Am Rande der historischen Altstadt in den sogenannten Brückenvierteln (Brokvarter), die nach dem Fall der Stadtmauern mit dem Beginn der Industrialisierung wie Pilze aus dem Boden schossen, entwickelt sich eine eigene Szene.

Kopenhagen ist überschaubar – was man nicht bequem zu Fuß erreichen kann, dafür steigt man kurz in den Bus oder die S-Bahn. In den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren Sie mit der Kopenhagenkarte sogar kostenlos und haben noch freien Eintritt in vielen Museen.

Ein abwechslungsreicher Spaziergang führt quer durch die Innenstadt bis zur Kleinen Meerjungfrau. Das Kreischen der Möwen begleitet einen dabei auf Schritt und Tritt. Ausgangspunkt ist der Rathausplatz mit seiner flimmernden Leuchtreklame. Wo neben dem berühmten Tivoli die vierspurigen Straßen aufeinander treffen schlägt das Herz der Stadt. Über die einmündende Fußgängerzone geht’s gemütlich durch die Altstadt zum Schloss Christiansborg, welches in seinen 600 Räumen das Parlament, den obersten Gerichtshof und die Repräsentationssäle der Königin beherbergt. Hier legte Bischof Absalon 1167 den Grundstein für die Kaufmannsstadt, was Kopenhagen übersetzt bedeutet. Die Häuser gegenüber der Schlossinsel wurden nach einem Großbrand im klassizistischen Stil erbaut, und vieles sieht heute noch so aus wie es Hans Christian Andersen bei seinem ersten Besuch vorfand. Eine Karriere im königlichen Theater war sein Traum, statt dessen wurde er Dänemarks berühmtester Märchenschreiber. Am Nyhavn, dem Aushängeschild Kopenhagens, hat die Gastronomie das ganze Jahr hindurch Saison. Auf der "unartigen Seite", wo einst die Bordelle Anziehungspunkt der Seeleute waren, reiht sich ein Restaurant an das Andere, davor liegen alte Segelschiffe und im Sommer stehen die Tische direkt am Kai.

Der Weg zum Schloss führt durch den Stadtteil Frederikstaden, der trotz kleiner Veränderungen als stilreinste Rokokoanlage in Europa angesehen wird. Prunkstück sind die vier Palais, die als Schloss Amalienborg von der Königsfamilie bewohnt werden. Wer nicht pünktlich zur großen Wachablösung um 12 Uhr kommt, kann dann die Soldaten bei ihren kleinen Zeremonien beobachten. Neben der Meerjungfrau gehören die Männer in Uniform zu den beliebtesten Fotomotiven der Stadt. Im "Märchenschloss" Rosenborg, das sich nicht weit von hier entfernt in einem wunderschönen Park erhebt, glitzern in der Schatzkammer die Kronjuwelen. Zusammen mit den Gemächern der verschiedenen Monarchen ist Schloss Rosenborg ein unbedingtes Muss bei einem Besuch der Hauptstadt. Und natürlich die kleine Meerjungfrau am Ende der Langeline, die im Laufe ihres langen Lebens schlimmes erlebt hat.

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