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Frederiksstaden

, so nennt sich der Stadtteil, der gleich hinter dem Nyhavn beginnt. Benannt wurde er nach König Frederik (Regierungszeit 1746-66) der sich zum Ziel gesetzt hatte, den letzten freien Teil, der nach der Erweiterung der Stadtgrenzen noch frei war, zu bebauen. Allerdings war Ebbe in der Staatskasse. So schenkte er den reichsten Bürgern der Stadt die Grundstücke mit der Auflage, innerhalb fünf Jahren ihre Häuser nach Plänen Nikolai Eigtveds zu bauen. Die Rechnung ging auf. Neu Kopenhagen, wie der Stadtteil auch genannt wird ist heute das einheitlichste Rokokoensemble in Europa.

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Das Herzstück der Anlage, Amalienborg, ist heute Wohnsitz der Königsfamilie. Mit den großzügigen rechtwinkligen Straßenzügen setzte Eigtved ganz neue Maßstäbe im Städtebau. Auch die einheitlichen Fassaden waren einzigartig. Die beiden Häuser Nummer 7 und 9 am Sankt Annæ Plads sind nahezu unverändert. Lotrecht führt die Amaliegade auf die wuchtigen Arkaden, die zwei Palais des Schloss Amalienborg miteinander verbinden. Ein Blick durch die großen Torbögen in die Hinterhöfe lohnt sich. Aus Platzmangel wurden die Fachwerkhäuser dicht ineinander geschachtelt. Amaliegade 9 bewohnte Theaterdirektor Collin. Hans Christian Andersen ging in dem Haus seines Freundes ein und aus. Im Garten entstand das erste Foto von dem später so berühmten "Märchenonkels".

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