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Zurück nach Sal. Nach dem Inselhopping sind ein paar ruhige Strandtage in Santa Maria dran. Der kleine Ort im Inselsüden ist die touristische Hochburg der Kapverden mit den meisten Hotels. Der Strand hat Luxusqualität, feiner, goldgelber Sand. Eine Armada kleinerer und größerer Segler dümpelt vor dem kilometerlangen Strandufer, an dem sich das Meer in den unterschiedlichsten Türkisfarben spiegelt. Touristen verlieren sich hier geradezu.

Die Jeep-Safari durch die Insel ist in einem halben Tag erledigt. Dann hat man die einzige Oase Fontana dieser Wüstenlandschaft gesehen, den verschlafenen Hauptort Espargos und die Salinen bei Pedra Lume. Auf dem Kraterboden eines erloschenen Vulkans treibt hier die Sonne die salzigen Kristalle in weiß und rosé an die Oberfläche, die einmal der Reichtum der Insel waren. Allergiker aus Europa kommen extra angereist, um in dieser Salzlake ihre Haut zu kurieren.

In der Strandbar genießen wir die laue Nacht. Lächelnd stellt der Barman Djoy die caipirinhas, ein Drink aus Zuckerrohrschnaps und Limonensaft, auf den Tisch und fragt in bestem Englisch, wie uns sein Land gefällt. Und aus dem Rádio ertönt noch einmal die Morna von Cesária: "Am Himmel bist du ein Stern, der nicht scheint. Am Meer bist du der Sand der nicht feucht wird. Karges Land, ich liebe dich so."

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