Die klassische Insel Teneriffa
Ein Insel-Wahhrzeichen: der Drachenbaum
Nicht zu vergessen: die Drachenbäume, charakteristische Zeugen einer archaischen Landschaft. Der Drachenbaum von Icod de los Vinos gilt neben dem Teide gar als das zweite Wahrzeichen der Insel. Mächtig ragt er mit seiner gewaltigen, schirmförmigen Krone in den Himmel. Der "Drago milenario" ist siebzehn Meter hoch und hat einem Stammumfang von sechs Metern. Über sein Alter streiten sich die Experten: Während die Lokalpatrioten mit überzeugendem Nachdruck versichern, er sei über 3000 Jahre alt, schätzen die Botaniker den Baum "nur" auf rund 600 Jahre. Eine genaue Altersbestimmung ist kaum möglich, da die wahrscheinlich zu den Liliengewächsen zählenden Drachenbäume keine Jahresringe ausbilden.
Botanisches El Dorado
Selbst tropische und subtropische Gewächse, die von Natur aus nicht auf Teneriffa heimisch sind, gedeihen prächtig: Der Jardín de Aclimatación de La Orotava am Ortsrand von Puerto de la Cruz zählt zu den Hauptattraktionen der Insel.

Gebäudeinnenhof im Jardín de
Aclimatación de La Orotava
(Foto: Karl-Heinz Antelmann)
Diesen einzigartigen Botanischen Garten ließ König Carlos III. 1788 angelegen, um exotischen Pflanzen aus aller Welt die Umstellung auf das spanische Festlandklima zu erleichtern. Zwar schlug der spätere Transfer nach Spanien zumeist fehl, dafür aber entstand hier mitten im Atlantik ein kleines botanisches El Dorado.
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