Gomera
Ein paradiesisches Tal
Das zwischen gewaltigen Felswänden eingebettete Valle Gran Rey kommt mit seinen Tausenden von Palmen, den Terrassenfeldern, Bananenplantagen und verstreuten Dörfern der Vorstellung vom Paradies sehr nahe.

Valle Gran Rey - Ortsteil La Calera
Als erste waren die Hippies und Alternativtouristen der Faszination des Tales erlegen. Sie waren es auch, die das Nacktbaden an der Playa des Inglés einführten.

Valle Gran Rey - Strand
In den achtziger Jahren flohen viele Mütter mit Kleinkindern vor den Folgen von Tschernobyl nach Gomera und es schien fast so, als hätten im Valle Gran Rey nur die Mütter eines Kleinkindes eine Aufenthaltsberechtigung. Egal ob am "Baby-Beach", am Hafen, im Restaurant - überall jauchzende Kinder mit glücklichen Müttern, schreiende Kinder mit entnervten Müttern: ein überdimensionaler Kinderladen. Bis heute ist das "Valle" fest in der Hand der Alternativtouristen, wenngleich wie so oft auf der Welt die Pauschaltouristen allmählich an deren Seite treten. Doch noch immer herrscht im "Valle" und anderen Teilen Gomeras ein ganz anderes Flair als auf Teneriffa oder Gran Canaria.