Gran Canaria
Geheimnisvolles Höhlensystem
Die beeindruckendste Hinterlassenschaft der Urkanarier ist jedoch der Cenobio de Valerón im Osten von Gáldar. In den leicht zu bearbeitenden Tuffstein wurde ein großzügiges Höhlensystem mit mehreren Etagen gehauen, die durch Pfade und Treppen miteinander verbunden sind.

Die Höhlen von Cenobio
de Valerón
Es ist bis heute unklar, ob es sich um eine Art Jungfrauenkloster oder ein großes Vorratslager handelt. Eine andere Höhle in der Umgebung von Gáldar, die Cueva pintada, fasziniert durch geometrische Ornamente, mit denen die Wände verziert sind. Solche Wandmalereien sind nur auf Gran Canaria zu finden. In Artenara, dem mit 1251 Metern höchstgelegenen Dorf der Insel, leben die Bewohner hinter weiß getünchten Fassaden noch immer in den Höhlen ihrer Vorfahren.

Höhlenwohnung in Artenara
Die Höhlen sind der heilenden Vulkanstrahlung ausgesetzt und sorgen im Sommer für ein sehr angenehmes Klima. Sehenswert ist die in den Fels gehauene Höhlenkirche.

In den Fels gehauene Höhlenkirche in Artenara
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