DAS PORTAL DEUTSCHSPRACHIGER REISEJOURNALISTEN

Das multikulturelle Ambiente hat schon früh die Szene angelockt. In der Kensington Street hausen Hippies in Häusern, die schon bessere Zeiten gesehen haben, züchten Cannabis in Blumentöpfen und verkaufen grellbunte T-Shirts mit Flower-Power-Motiven. Eigenwillig sind auch die Kreationen von Pius Gomes im „Chocolate Addict“-Shop. Geräucherte Bitterschokolade ruht neben dunkler Schokolade mit Wasabi, Chili- oder Lavendelzusatz in den Regalen. Kanadische Klassiker sind hingegen die Köstlichkeiten, die „My Market Bakery“ anbietet: butter tarts, kleine Mürbteigtörtchen aus Unmengen von Butter, pur, mit Pecan-Nüssen oder Rosinen gefüllt.

Märkte, Märkte, Märkte

Bereits 1783 eröffnete der St. Lawrence Market im „Old Town of York“, der Keimzelle der Millionenstadt. An Markttagen mussten einst die Geschäfte ringsum von 6 bis 16 Uhr schließen - um ihren Mitarbeitern den Besuch des Marktes zu ermöglichen. Sobald die Marktglocke das Ende des Markttages verkündete, wurden die Ladentüren wieder geöffnet. Heute erstrecken sich die hangarartigen Markthallen zu beiden Seiten der Front Street. Ein babylonisches Sprachengewirr schwirrt über den Ständen aus aller Welt.

Kanada Toronto Reklame

Italiener verkaufen Mortadella, Russen Wodka, Neuseeländer Wein und Honig. Die Chinesen locken mit einem Dutzend Tofu-Sorten, Ingwer und Tee für jede Seelenlage, Ruby’s Rice Stand mit mehr als vierzig Sorten Reis.



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