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Mit dem Motorrad zu den Tempeln

Kambodscha Angkor Transportmittel RadIn den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, als der Tourismus in Thailand noch in den Kinderschuhen steckte, waren die Tempel von Angkor bereits ein wichtiger Bestandteil jeder Asien-Studienreise. Die Schreckensherrschaft der Roten Khmer hat diese Tradition gebrochen - doch heute gehören Drei-Tages-Touren nach Angkor wieder zu den am stärksten nachgefragten touristischen Angeboten in ganz Asien. Insgesamt acht Fünf-Sterne-Hotels gibt es mittlerweile in dem 90.000-Einwohner-Ort Siem Reap, der zweitgrößten Stadt des Landes, die sich voll und ganz auf den Tempel-Tourismus eingestellt hat.

Ob Guesthouse-Betreiber oder Guide, ob Bedienung im Restaurant oder Taxifahrer, in Siem Reap leben fast alle direkt oder indirekt von den ausländischern Besuchern. Diese bleiben fast alle mindestens drei Tage – denn die Tempelanlagen von Angkor liegen weit auseinander. Der Hintergrund: Die Hauptstadt des Khmer-Königsreichs Kambuja wurde mehrmals verlegt, weil viele der Gott-Könige bestrebt waren, sich durch den Bau neuer Tempel von ihren Vorgängern abzuheben.

Kambodscha Angkor Hoteleingang
Schon klassisch: Hoteleingang in Siem Reap

Wer keine organisierte Bustour bucht, braucht einen Fahrer, der ihn, entweder per Auto oder Motorrad, zu den weiter außerhalb gelegenen Sehenswürdigkeiten bringt. Denn selbst fahren ist Touristen in Siem Reap nur mit dem Fahrrad erlaub - und damit können längst nicht alle Tempel erreicht werden. Das Mieten eines Motorrollers ohne Fahrer hat die Stadtverwaltung kurzerhand verboten. Ein Programm zur Arbeitsbeschaffung für Hunderte von jungen Männern, die sich für fünf bis zehn Dollar Tagessatz als Motorradtaxi-Chauffeure anbieten.



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