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Insel Rømø: mit dem Auto über
den Strand fahren bis ans Meer

Dänemarkurlauber sind zu Recht mit Fahrrädern, Surfbrett und vielen Strandspielsachen bepackt, denn die Möglichkeiten im Urlaub seinen Freizeitinteressen zu frönen, sind vielfältig.

Schon kurz vor der dänischen Grenze im kleinen Ort Süderlügum kann man sich im Emil Nolde Museum auf die Nordseelandschaft einstimmen. Dünen, Heide, tosende Brandung und 18 km Strand warten wenig später in auf Rømø, der ersten dänischen Insel im Wattenmeer, auf den Besucher. Im Vergleich zur deutschen Nachbarinsel Sylt fehlen auf Rømø die Hochhaushotels, gibt es keine Kurtaxe und auch keine Strandkörbe. Bequem fährt man dafür auf der 10 Kilometer langen Straße über einen Damm durchs Wattenmeer auf die Insel. Im Sommer ist die 18 Kilometer lange Insel wegen der schnellen Anreise und ihrer Nähe zu Deutschland gut besucht. Eine weitere Attraktion ist der lange Sandstrand auf der Westseite. Hier kann man mit dem Wagen direkt bis ans Meer fahren, sein Klappstuhl aufstellen, das Surfbrett direkt neben dem Auto aufriggen und schon wenige Meter weiter die erste Halse in der Brandung wagen. Nebenan knattern bunte Drachen in der Luft und Sandburgen werden mit Muscheln verziert. In den Prielen, die an warmen Sonnentagen gut ihre 30 Grad Celsius erreichen können, planschen vergnügt die ganz Kleinen. Bei Westwinden allerdings peitscht der Sand über die brettharte Piste; wer seinen Windschutz vergessen hat, kauert im Schatten des Autos oder schmiegt sich in seine Sandburg. Glücklich, wer dann ein gemütliches Wohnmobil besitzt. Doch auch hier dringt der Sand durch jede Ritze in die "gute Stube".

Auf der ehemaligen Walfängerinsel wurde das Wald- und Heidegebiete künstlich angelegt, um dem Flugsand Einhalt zu gebieten. Auf schönen Wanderwegen kann man das Inselinnere erkunden. Die gute Fährverbindung zur Nachbarinsel Sylt verlockt zu einem Ausflug per Fahrrad.

Übernachten: Da jeder Urlauber so nah wie möglich am Strand übernachten möchte, ist Camping "Lakolk" in der gleichnamigen Sommersiedlung hinter den Dünen im Juli unerträglich voll. Zum Glück schaut es bei der Konkurrenz "Rømø Familie Camping" etwas luftiger aus. Die Ferienhäuser liegen ebenfalls nicht weit vom Strand entfernt.



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