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Nördlich des Limfjords beginnt der wohl
schönste Teil Jütlands

Viel Natur, gute und nur wenig befahrene Straßen und die herrlichsten Dünenstrände Nordeuropas kennzeichnen den Norden Jütlands. Selbst zur Spitzensaison kann man an den Stränden noch genügend Platz finden.

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Von Hanstholm erstreckt sich die Jammerbucht bis fast an die Nordspitze Jütlands. Der Name rührt von den vielen Schiffshaverien, die sich im Laufe der Jahrhunderte entlang der traumhaften Küste ereignet haben. Der kurze Abstecher zum Bulbjerg Klint endet an der 47 m hohen Klippe, die den einzigen Vogelfelsen Dänemarks beherbergt. Ein unglaubliches Gekreische und Geschnatter von brütenden und heranwachsenden Dreizehenmöwen liegt in der Luft. Meer und Wind nagen an der Klippe, die Jahr für Jahr etwas schrumpft. Wer am Abend hier her kommt kann oft einen großartigen Sonnenuntergang erleben.

Die beiden "großen" Badeorte Blokhus und Løkken bilden die quirligen Zentren an der sonst so menschenleeren Jammerbucht. In diesem Bereich verteilen sich mehrere Tausend Ferienhäuser zwischen den Dünen. Einen Hafen gibt es nicht, die Fischerboote mit schweren Seilwinden direkt auf den Strand gezogen. Jeder Versuch, einen Hafen anzulegen wurde von der Gewalt der Fluten wieder zunichte gemacht. Wenn die kleine Flotte anlandet beginnt für die Urlauber ein faszinierendes Schauspiel: die Holzboote kommen an den Haken und werden langsam, Stück für Stück auf den weichen Sand gezogen, wo dann der Fang in aller Ruhe direkt vom Schiff auf den Wagen verladen werden kann.

Nicht weit davon entfernt hat den Leuchtturm Rubjerg Knude ein ungewöhnliches Schicksal ereilt: Die Wanderdüne hat sich im Laufe der Jahrzehnte vor ihm aufgetürmt.

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Leuchtturm Rubjerg Knude

Das Nebelhorn war schon 1953 nicht mehr zu hören, schließlich verschwand auch das Leuchtsignal hinter der hohen Düne. 1968 wurde der Betrieb dann eingestellt. Was liegt bei soviel Sand näher, als eine kleine Ausstellung über Flugsand in dem Leuchtturm einzurichten. Wer Sand in den Haaren und zwischen den Zähnen nicht scheut, kann auch die Düne erklimmen und sich den Leuchtturm von oben anschauen.

Sehenswert ist auch der kleine Ort Lønstrup mit seiner 12 km langen Klippenküste und der kleinen Kirche Mårup aus dem 13. Jh. Hier knabbert das Meer bedrohlich an der Küste, so daß die kleine Kirche wohl bald am Abgrund stehen wird.



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