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Puppenstubenidylle auf der Insel Fanø

Fanø gehört neben Ærø auf Fuenen zu den schönsten Inseln Dänemarks. Die Autofähre pendelt alle halbe Stunde hinüber und nimmt vom Fahrrad bis zum größten Wohnmobile alle Fahrzeuge mit. Bei einer Größe von 17 Kilometer Länge und 2-5 Kilometern Breite reicht das Rad als Fortbewegungsmittel allerdings vollkommen aus.
Nach der kurzen Überfahrt landet man in dem gemütlichen Fährörtchen Nordby mit reetgedeckten Fachwerkhäusern, kleinen Blumengärten und schmalen Seitengäßchen. Wer kein eigenes Fahrrad dabei hat, kann sich gleich am Hafen ein Rad ausleihen, auf Wunsch auch mit Kindersitz.

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In Nordby gibt es viele Verführungen, nicht nur Eisstände, nette Restaurants oder Cafes. Das Spielzeugmuseum ist vollgestopft mit Dingen, die Kinder begeistern. Das Schiffahrtsmuseum erzählt von der großen Zeiten der Seefahrer vor 250 Jahren und wie sich die Bewohner ihre Insel vom König ersteigert hatten. Auch auf Fanø sind Autos auf dem Strand erlaubt, ja sogar der Linienbus fährt seine Runde hier entlang. Über 15 km erstreckt sich der Sandstreifen auf der Westseite. Selbst mit dem Fahrrad kann man problemlos über den harten Sandboden radeln und ganz im Süden genügend autofreie Plätzchen im Dünengras finden.

Im Dörfchen Sønderho im Süden der Insel scheint die Zeit im letzten Jahrhundert stehengeblieben zu sein. Ein gemütliches Ensemble alter Schifferhäuser mit Rieddach, innen geradezu museal mit holländischen Wandfliesen und Kaminofen.

Restauranttipps:

In der Sønderho Kro fühlt man sich um 200 Jahre zurückversetzt. Wohnzimmergroße Stuben mit niedriger Balkendecke und antiker Einrichtung. Auf der Speisekarte steht nur Exquisites zu gehobenen Preisen.

Norby Kro, Strandvejen 12-14. Eingerichtet in einem historischen Gaard, ist es bekannt für seine Fischgerichte. Das Buffet, auf dem sich auch die Krustentiere türmen, ist unschlagbar. Mehr als ein Dutzend Spezialitäten warten auf den hungrigen Gast.

Landgasthöfe schon seit dem Mittelalter: Überall im Lande stehen die sogenannten Kroer (Dorfkrüge), meist gemütliche Landgasthöfe mit langer Tradition. Königin Margrethe bestimmte im 14. Jh., daß an den Hauptverbindungsstraßen ihres Reiches alle 4 Meilen eine Herberge eingerichtet werde, um Reisenden Unterkunft und Mahlzeiten zu gewähren. Eine eigene Verordnung legte im 17. Jh. den Standard einer Kro fest.



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