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JORDANIEN

Moscheen, Wasserpfeifen und Backgammon

Zu Besuch in der jordanischen Hauptstadt Amman

Text und Fotos: Hilke Maunder

Kuben, nichts als Kuben und Quader, von hellbraun bis weiß, bedecken die „Jebels“, die neunzehn Hügel der Stadt. Einzig die schlanken Minarette der Moscheen unterbrechen die uniforme Helligkeit des Häusermeers, das bis an den Horizont reicht: Amman, die „Weiße Stadt“.

Jordanien Amman Araber
Sand und Steine: die Wüste in der Umgebung von Amman

Die Hauptstadt des Haschemitischen Königreichs Jordaniens spielte in der Geschichte stets in der zweiten Liga, wurde aufgebaut, zerstört, aufgegeben. So kann sie nicht mit architektonischen Meisterwerken wie Kairo oder Damaskus brillieren - ihre Architektur ist neu, entstanden in den letzten fünfzig Jahren, gestaltet nach einer landesweit geltenden Auflage: Alle Fassaden müssen mit einheimischem Sandstein verkleidet werden.

Zuflucht der Palästinenser

Noch 1948 eine verschlafene Stadt am Rande der Wüste mit knapp 25.000 Einwohnern, ließ der Flüchtlingsstrom aus dem neu gegründeten Staat Israel die Einwohnerzahl der Hauptstadt binnen einen Jahres auf 1,3 Millionen schnellen. Nach dem Sechstagekrieg 1967 flüchteten noch einmal Hunderttausende Palästinenser nach Amman. In nur neun Jahren – von 1972 bis 1981 – verdoppelte sich die Stadtfläche von 21 auf 54 Quadratkilometer.



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