Paläste, Gässchen und ein Theaterkoloss
Text und Fotos: Jenny Kreyssig
Begeistert schilderten Schriftsteller des 19. Jahrhunderts ihre Eindrücke: "Ich hätte nie geglaubt, dass ich einmal mit Liebe an diese Stadt zurückdenken würde", schwärmte Charles Dickens. Und Gustave Flaubert stellte fest: "Jetzt bin ich in einer schönen Stadt, in einer wirklich schönen Stadt: Genua."

Fassade des Palazzo S.Giorgio
Metropole voller Gegensätze
Heute weckt die ligurische Metropole an der Riviera widersprüchliche Reaktionen, ist sie doch voller Gegensätze. Der bislang wichtigste Hafen Italiens zog lange Zeit viele Zuwanderer aus Nordafrika an und vor allem Schiffswerften, Hütten- und Stahlwerke prägten das Bild dieser Industriestadt.

Vor einigen Jahren allerdings brachten Gebäuderenovierungen, neue architektonische Akzente und das Aquarium, ein großer, artenreicher Meerespark, frische Farben und neue Perspektiven für Genua. Trotzdem: Touristisch lässt der Aufschwung noch etwas auf sich warten, denn Genua gilt als eine verkannte Schönheit unter den italienischen Städten.
Seite 1 / 2 / 3 / 4 (Infos) / zur Startseite
