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Indonesien Bali WaldtempelHinter der Mauer knattern die Mopeds, hupen die Bemos, beschleunigen die Lastwagen. Das nachbarliche Kassettengeschäft versucht mit Rockmusik das Gamelanorchester, das die Tänzerinnen begleitet, zu übertönen Ein Fahrrad mit Beiwagen, Satay-Spieße im Angebot, hupt sich durch, und ein Essensstand wird vorbeigeschoben. Der Schiebende macht mittels Klopfens mit einem Löffel auf eine Schüssel auf sich aufmerksam. Fast wie ein Gamelan-Gong. Bali ist laut und bunt. Ich streife weiter, das ist in Sanur nicht so leicht: Achtung, nicht in die Opfergaben treten, die vor den Shops auf dem Boden liegen. Vorsicht auf dem Gehsteig, da geht`s manchmal steil bergab und dann wieder bergauf. Dann lieber auf der Straße.

Die Mäuse rennen

Pura Luhur Batukau liegt auf 2.000 Meter Höhe verwunschen im Nebelwald. Dunstfelder hängen in den dicht bewachsenen Hängen, ein hinduistischer Priester intoniert monotonen Singsang. Bali ist magisch! Auch der Pura Ulum Danu im Bratan-See ist in dichte Wolken mit leichtem Nieselregen eingepackt, was ihn umso mystischer erscheinen lässt, wird doch hier die Göttin der Seen und Flüsse verehrt. Bali fasziniert.

Indonesien Bali Strand

Durch die Unterlüftung des Hotelzimmerdachs führt des nachts eine Rennstrecke. „Mouse!“, wird mir geantwortet auf die Frage, was das sei. „What size?“, frage ich, und zwei balinesische Hände deuten Rattengröße an. Mindestens. Rattenplagen gab es schon in Vicky Baums „Liebe und Tod auf Bali“: Bali ist animalisch!

Bali ist das Paradies? Bali ist!

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