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Neugierig betrachte man das reiche Angebot an exotischen Früchten, unbekannte Gemüsesorten, Kleintieren, Kleidern und Geschirr. Doch nicht nur hier werden die Sinne gefordert: vor und in der Jamid Masjid, der größten Moschee des Landes, wird man auf die allgegenwärtige Religiosität eingestimmt. Auch im nahen, ebenfalls in Alt Dehli gelegenen Roten Fort stellt sich das Land eindrucksvoll vor:. Am Ostufer des Yamuna unter der Regie des Mogul-Herrschers Shah Jahan 1638 erbaut, ist es Blickfang der bewegten Geschichte und nationales Monument.


Prachtvoll das Innere des Roten Forts, Foto: Dirk Renckhoff

Täglich strömen über 10 000 Bewunderer aus ganz Indien - Schulklassen, Landfrauenverbände, Soldaten und Hochzeitsgesellschaften - durch die massigen Torbauten, hinter denen sich filigrane Pracht in Marmor und Sandstein entfaltet.

Ein "Schrein der indischen Geschichte"

Unweit der Festung ruht wie eine Insel im brandenden Alltagsleben Raj Ghat, die Gedenkstätte für die Galionsfiguren des modernen Indiens: Jawaharlal Nehru, erster Premier nach der Kolonialzeit, seine Tochter Indira Gandhi und deren Söhne Rajiv und Sanjay.

Indien / Grabplatte
Ein Blick auf die Grabplatte von
Rajiv Ghandi, Foto: Dirk Renckhoff

Ein schlichter, schwarzer Marmorblock erinnert an Mahatma Gandhi, dessen Asche nach seiner Ermordung 1948 hier beigesetzt wurde. Mit brennenden Kerzen und frischen Blüten geschmückt, strahlt Raj Ghat Versöhnung und Harmonie aus. Stimmungen, die wir auf die Mehrheit der acht Millionen Stadtbewohner in ihrem Überlebenskampf kaum übertragen können.



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