Honig für Gourmets
Die Strasse hinter der Ortschaft führt steil bergan, schlängelt sich am Bergrücken entlang, hinein ins Hinterland der Insel. Tief eingeschnittene Täler, in denen sich Olivenhaine und Getreidefelder erstrecken soweit das Auge reicht. Hügel, die sich zu Bergen auswachsen, überragt vom 1157 Meter hohen Elati. Angenehm kühlt der Fahrtwind und trägt uns die Gerüche des Waldes und der Gewürze zu. Wilder Thymian, den auch die Bienen lieben und dessen Geschmack ihren Honig zu einer regionalen Spezialität verfeinert. Vor allem die Gegend zwischen den Ortschaften Dragano und Athani ist eine Hochburg der Honigerzeugung. Immer wieder tauchen bunt bemalte Bienenstöcke auf, Imker, die fachsimpelnd danebenstehen. Verkauft wird vom Wegrand aus, auf hölzernen Tischen entfaltet sich die ganze Pracht des Nektars in verschiedensten Bernsteintönen. Eingelegte Walnüsse verfeinern den Honig, eine Kostprobe verspricht pure Gesundheit und Kraft.

Karges Land an der Westküste
Je mehr man sich der Westküste nähert, umso dramatischer wird die Aussicht. Hier ist das Eiland karger, hauptsächlich bewachsen von dornigen Büschen und Strauchwerk, dazwischen hohe Königskerzen, die sich sonnengelb gegen den Himmel abzeichnen. Erinnerungen an das Griechenland der Ägäis werden wach, doch die Besonderheit von Lefkas wird beim ersten Blick hinunter auf die Küstenlandschaft deutlich: Schroff abfallende, hell leuchtende Kreidefelsen, bizarr und voller Geheimnisse, Bucht um Bucht zu ihren Füßen bergend, in vollendetem Zusammenspiel mit dem schimmernden Blau des Ionischen Meeres.

Feiner Sandstrand zwischen
tiefblauem Meer und schroffer Felsküste
© Weiss
Auf dem Weg zu unentdeckten Buchten
Der bekannteste und am meisten besuchte Strand auf dieser Inselseite ist Porto Katsiki. Natürlich ist die Straße dorthin gut ausgebaut und asphaltiert; ein großer Parkplatz, um den Andrang der Besucher zu fassen. Campingwagen, während der Sommermonate umfunktioniert zu kleinen Geschäften, Suflaki auf kleinen Holzkohlegrillen, aber auch ein Restaurant, das für die Touristen sorgt.

Bekannt und viel besucht: Porto Katsiki © Weiss
Auf den vielen Stufen, die vom Hochplateau hinunter zum Strand führen, herrscht ein ununterbrochenes Kommen und Gehen. Dennoch, wer gewillt ist ein Stück zu laufen, kann ein ruhiges Plätzchen finden.
Seite 1 / 2 / 3 / 4 / 5 / 6 (Infos) / zur Startseite