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In der Ferne erkannten wir sogar noch die Felsen der Nachbarinseln Raiatea und Bora Bora. Wieder staunten wir über die ständig wechselnden Wolkenformationen, die sich auch über dieser Insel zusammenbrauten und wieder auflösten. Was andernorts viel gepriesene Panoramablicke mit Aussichtstürmen wären, lag hier fast unberührt von den Blicken der Fremden, abseits von jeglicher touristischen Neugier. Die Insel Taha´a bleibt Entdeckerland, und sie erschien uns wieder wie ein Scheibchen vom Postkartentraum, der kaum berührt vor sich hinlebt.

Tahiti Vanille
Vanille im Überfluss

Mitten im Wald begann es dann plötzlich nach Vanille zu duften, denn Taha´a ist das Zentrum der polynesischen Vanille-Herstellung. Die dunklen Schoten sind bei Gourmet-Köchen in aller Welt ein gefragtes Produkt, denn ihr Duft ist intensiver als in der Vanille aus anderen Teilen der Welt. Hier ist er kein Luxus, sondern selbstverständlicher Teil der Insel-Atmosphäre.

Abschied mit Matisse

Dass Paul Gauguin Ende des neunzehnten Jahrhunderts auf Tahiti und später auf dem Marquesas-Archipel war und malte, ist allgemein bekannt. Aber auch Henri Matisse, einer seiner Nachfolger auf dem Weg in die künstlerische Moderne, hat sich in Französisch-Polynesien aufgehalten. Wir hatten ein ähnliches Gefühl wie er, als wir schließlich aus dieser duftenden und farbenfrohen Weltregion Abschied nehmen mussten: „Ich habe“, so schrieb Matisse, „das magische Universum Ozeaniens, einmalig in der Welt, in mich aufgesogen wie ein Schwamm.“

Tahtiti Sonnenuntergang
Abschied zum Sonnenuntergang

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