Reiseinformationen

 

Thomas Bauers „Tour de France“

Anreise

mit Air France über Paris nach Bordeaux und dann per Zug nach La Rochelle.

Tour

Von La Rochelle die Atlantikküste südwärts bis Bayonne, den Nordrand der Pyrenäen entlang über Lourdes, Toulouse und Carcassonne bis nach Marseille, nördlich über Lyon bis nach Strasbourg, durch die Champagne bis nach Rouen und durch die Normandie und die Bretagne wieder zurück nach La Rochelle

Kosten

bei Übernachtung auf Campingplätzen und in einfachen Pensionen ca. 2.500 Euro

Thomas Bauers Geheimtipps

„Palais Idéal“: 32 Jahre baute Briefträger Ferdinand Cheval an einem Palast. Täglich nahm er dafür auf seinem Arbeitsweg einen besonderen Stein, einen Kiesel, eine Muschel oder Ähnliches mit. Sein originelles und eigensinniges Bauwerk in Hauterives bei Lyon steht inzwischen unter Denkmalschutz.

Jugendherberge Cancale: Wer sich nicht scheut, das Zimmer mit anderen zu teilen, bekommt im bretonischen Ort Cancale nicht nur eine neue Jugendherberge geboten, sondern obendrein einen Blick über eine reizende Bucht und einen Teil des Atlantiks bis zum Wahrzeichen Nordfrankreichs, dem Mont-Saint-Michel.

Sault

Für Nichtfranzosen ist dieses Dörfchen in der Provence ebenso schwer zu erreichen wie auszusprechen. Die etwas mühsame Anreise – Sault liegt fernab der gängigen Reiserouten – lohnt sich aber: Vom Dorfplatz auf 800 Metern Höhe blickt man weit hinab in ein Tal voller Lavendel bis zum Mont Ventoux.

Bloß nicht!

Mit französischen Brocken um sich werfen: „Schö mapell Thomas“ und „Kokowääh“ kommen bei unseren westlichen Nachbarn nicht gut an. Wer nicht passabel Französisch spricht, wechselt besser zu Englisch oder Spanisch – und wird erstaunt sein, dass viele junge Franzosen eine dieser Sprachen gut beherrschen.

In Strandnähe essen gehen: Bei touristisch erschlossenen Küstenstädten ist ein Restaurantbesuch umso teurer, je näher am Strand man isst. Oft gibt es eine Querstraße weiter dasselbe Menü für zwei Drittel des Preises.

Einen „Café au Lait“ bestellen: Die Verwendung von Schulfranzösisch ist für jeden Kellner ein untrügliches Zeichen dafür, dass er es mit einem Touristen zu tun hat, der weder die hiesigen Gepflogenheiten noch das vorherrschende Preisniveau kennt. Stattdessen besser mit an Verachtung grenzender Lässigkeit „un crème“ bestellen. Dann zahlt man den korrekten Preis.

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„Frankreich erfahren – Eine Umrundung per Postrad“ von Thomas Bauer ist 2012 im Drachenmond Verlag erschienen. 288 Seiten, illustriert von Johanna Meyer.

Frankreich erfahren von Thomas Bauer - Buchcover

Weitere Infos: www.literaturnest.de

 

Reisemagazin schwarzaufweiss

 

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