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Reiseinformationen
zu den Corbières

Unterkunft

Ein Berggasthof mit nostalgischen Zimmern, Sonnenterrasse und Bio-Restaurant, das traditionelle Gericht wie Cassoulet und Magret de Canard serviert, ist das
**Hotel Costes
N 52
F – 09300 Montségur
Tel. 0033/561/01 10 24
Fax 05 61 03 06 28
www.chez-costes.com

Restaurant

Jean-Marc Boyer hat in Lastours eine ehemalige Textilfabrik in eine Schlemmeroase mit Bistro und Sternerestaurant verwandelt:
Le Puits du Trésor
Route des Quatre Châteaux, Lastours
Tel. 0033/468/77 50 24
Fax 77 50 24
www.lepuitsdutresor.com

Grundsolide Hausmannskost serviert die rustikale Auberge La Batteuse im Schatten der Burg (2, chemin de Peyrepertuse, Duilhac, www.la-batteuse.com).

Auskunft

Comité Département du Tourisme de l’Aude
Allée Raymond Courrière
F – 11855 Carcassonne cedex 09
Tel. 00 33/468/11 66 00
Fax 11 66 01

Association des sites du Pays Cathare
14, rue du 4 septembre
F – 11000 Carcassonne
Tel. 0033/468/11 37 97
Fax 11 37 96

Französische Zentrale für Tourismus
ATOUT FRANCE in Deutschland
Postfach 100128
D-60001 Frankfurt/Main
E-Mail: info.de@franceguide.com

Internet: www.audetourisme.com, www.franceguide.com, www.payscathare.org

Karte zum Katharerweg: www.cathares.org/le-sentier-cathare.html

Aufgelesen

Nicht die Episoden der Katharer-Verfolgung, sondern das Selbstverständnis der „guten Menschen“ und ihr Bruch mit der Kirche der Mächtigen steht im Vordergrund des schmalen Bändchens, das die Katharerbewegung von den Anfängen bis zur Auslöschung untersucht. Riten und Moral werden ebenso vorgestellt wie das Kirchenleben der Katharer und ihre Theologie.

Hans-Georg Deggau: Kleine Geschichte der Katharer. Herder-Verlag, Freiburg im Breisgau, 2005. 140 S., 9,90 Euro

Besser als der deutsche Titel verrät das Original, wo die Handlung spielt: „Agguato a Monsegur“ nannte die italienische Erfolgsautorin Liaty Pisani ihren Spionagethriller aus dem Land der Katharer, bei dem es zum Showdown auf der Burg Monségur kommt. Die Hauptstadt der Häretiker – und ihre Ethik – sind jedoch keineswegs nur dekorative Kulisse, sondern steht als Gegenentwurf einer illusionslosen und zweckorientierten Gegenwart gegenüber. Aus dem Kontrast der Hauptfiguren, die die beiden völlig verschiedenen Anschauungen verkörpern, gewinnt der Krimi weit über seine Spannung hinaus seinen Reiz.

Liaty Pisani: Der Spion und der Bankier. Diogenes-Verlag, Zürich 2001. 448 S., 10,90 Euro



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