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Rosengarten-Ehestorf; Freilichtmuseum
am Kiekeberg
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Rosengarten-Ehestorf
Freilichtmuseum am Kiekeberg
Vor den Toren Hamburgs:
Marsch und Heide auf einem Fleck laufend
text und fotos: ferdinand dupuis-panther
Oldtimertreffen im Freilichtmuseum am Kiekeberg
text und fotos ferdinand dupuis-panther
Das Wagnersche Haus - Zugang zum Freilichtmuseum am Kiekeberg
Am Südrand der Hansestadt Hamburg liegt in hügeligem Gelände und umgeben von Äckern das 12 ha große Hauptgelände des Freilichtmuseums am Kiekeberg. Arbeit und Alltag vergangener Zeiten in der nördlichen Lüneburger Heide und in der Winsener Elbmarsch wieder lebendig werden zu lassen, das wird in zahlreichen historischen Gebäuden samt Inventar sowie in mehreren Außenstellen versucht. Wieder aufgebaut wurden über 30 Gebäude aus dem Landkreis Harburg, ob der Hof Meyn aus Marschacht oder das Backhaus des Riepshofs bei Otter.

Wie ein typisches Heidedorf: das Freilichtmuseum am Kiekeberg
Wir weben, wir weben ...
Zu Beginn durchqueren Besucher das zweigeschossige Wagnersche Haus aus Oldershausen, das 1803 ursprünglich als Gasthaus erbaut wurde und nun auch als Kasse und Hofladen dient. Einige Räume sind im Zustand um 1900 eingerichtet. Man beachte vor allem die graue Wandverkleidung der im Zustand um 1900 erhaltenen Stube im Untergeschoss nebst einem grünen Kachelofen mit Jugendstildekors. Zudem existieren hier noch teilweise die Stubenpaneele, die um 1900 in einem Grauton gestrichen waren. Da man aber auch dunkelgrüne Farbspuren fand, hat man die um die Fenster laufende Vertäfelung in diesem Farbton gestrichen. Die Dielen des Fußbodens hingegen haben ein kräftiges Rotbraun. Im Obergeschoss des Hauses findet man verschiedene Webstühle, an denen regelmäßig Webvorführungen stattfinden.
Wieder im Freien fällt der Blick auf das um 1750 in Fachwerk erbaute, schmucke Pfarrwitwenhaus, das heute den Gasthof des Museums beherbergt.

Im einstigen Pfarrwitwenhaus wird
heute regionale
Küche aufgetischt
Alle Neune
Neben dem Gasthaus erstreckt sich ein ochsenroter lang gestreckter Bau,
die überdachte Kegelbahn aus Mover, die nur im Sommer bespielbar
und noch bis um 1970 in Betrieb war. Jeder Kegelbruder musste all sein
Können aufbringen, da sich die Bohlen je nach Witterung verwarfen.
So musste man an einem Tag links aufsetzen und am nächsten rechts,
um alle Neune zu Fall zu bringen, wie Zeitzeugen zu berichten wissen.
Leider heißt es hier heute nicht mehr »Gut Holz«. Ehe
man die Ausstellungshallen erreicht, kommt man sowohl am Göpelschauer
als auch am Kartoffelspeicher aus Otter vorbei. Etwas
versetzt dazu hat man einen aus Stampflehm erbauten Hühnerstall aufgebaut,
der ein wenig ins Erdreich eingelassen ist.
.
Hier erfährt man alles über die Kartoffel
Fischerei statt Landwirtschaft
Dass die Kleinbauern an der Elbe auch dem Fischfang nachgingen, wird im ursprünglich auf einer Wurt stehenden Fischerhaus aus Drage (1703) erläutert. Am Ende des 19. Jahrhunderts ernährte die Fischerei auf der Elbe 100 Familien, die allerdings nur Pächter der Fischereirechte waren. Diese Rechte besaßen wohlhabende Bauern und der Landesherr, die allerdings ihre Rechte nicht nutzten und daher verpachteten. Dass man bei der Fischerei sogenannte Reihenangeln mit bis zu 500 mit Haken versehenen „Mundschnüren“ nutzte, kann man den Erläuterungen im Haus entnehmen. Lachse und Stör, aber auch Nese und Quappe, Aal und Barsche sowie Hechte wurden gefangen, aber das ist schon lange her.
Hier lebten einst Bauern, die auf der Elbe auch dem Fischfang nachgingen
Auch für Kinder, die das Museum besuchen, hat man sich etwas einfallen lassen. In einem der Räume des Fischerhauses kann man dem Märchen De Fischer un sein Frou hören und an einem Rollpuzzle zu den plattdeutschen Begriffen die hochdeutschen suchen. Wer wissen will, wer einmal im Fischerhaus gelebt hat, muss nur die entsprechende Texttafel im Haus finden. Dort kann man nachlesen, dass der erste nachweisbare Besitzer Heine Reimers hieß und Zimmermann war. Seit 1994 befindet es sich nun am Kiekeberg.
Vor diesem Haus wurde als Schaugarten ein „Lüneburger Landgarten“ angelegt, in dem Obst, Gemüse und Getreide angepflanzt ist.

Im Fischerhaus aus Drage kann man spielerisch Platt lernen
Landleben im Wandel
In welcher Weise sich das Leben auf dem Land im Laufe der Zeit veränderte,
unterstreichen jenseits des Dorfteiches die bäuerliche Ziegelei mit
Göpelanlage, Brennofen und Trockenscheune und die noch im Aufbau
befindliche „Cementwaarenfabrik Harms“ bei
Salzhausen aus der Zeit um 1900. Auf einer Texttafel ist nachzulesen,
wie viele handgestrichene Ziegel ein Mann nebst zwei Helfern in einer
Stunde herstellen konnte. Es waren 150 bis 300 Rohlinge. Die Jahresproduktion
einer Dorfziegelei belief sich auf mindestens 200000 Ziegel oder Dachpfannen.
In historischen Aufnahmen ist zu sehen, wie der Rohstoff mittels Pferdegöpel durchmischt wurde. Dazu bedurfte es auch der so genannten Trade, die im Kreis herumgezogen wurde. Die Trockenscheune aus Jelmstorf (1890) diente zum Aufschichten und Trocknen der Ziegel. Beim mehrtägigen Trocknen wurde dem 4,5 kg schweren Ziegel etwa 1 Liter Wasser entzogen.

Dieser Ofen wird nur zum Ziegelbrennen aufgebaut
Leben in der Nissenhütte
Ein Kapitel Nachkriegsgeschichte schlägt auf, wer die aus Wellblech erbaute halbrunde Nissenhütte besucht. Dabei handelt es sich um eine Behelfsunterkunft aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Die nun auf dem Gelände stehende Hütte allerdings stammt vom ehemaligen Truppenübungsplatz der britischen Armee unweit von Schneverdingen und wurde bis in die 1990er Jahre genutzt. Allerdings entspricht sie im Bautypus den Nissenhütten, die als Notunterkünfte dienten. Noch 1955, so lesen wir, lebten mehr als 10000 Menschen in derartigen Hütten. In Hamburg-Harburg bestanden vier große Lager mit solcher Art der Wohnbebauung, die ursprünglich im Ersten Weltkrieg in Frankreich als Lagerschuppen und provisorische Unterkünfte dienten. Doppelstockbett und ein Schrank, ein Tisch und Stühle und ein Kohleofen – das war die gesamte Einrichtung der Hütte.

Notunterkunft in den Nachkriegsjahren
In einem Teil der Nissenhütte klärt eine Ausstellung über die Lebensbedingungen im Landkreis Harburg zwischen 1945 und 1949 auf. Behandelt werden Themen wie „Entnazifizierung und demokratischer Neuanfang“ oder „Wirtschaftswunder“. Dass es Jahre der Not und der Knappheit waren, kann man dem Tagebuch des Lehrers Albrecht Niebuhr aus Hunden entnehmen, der am 7. März 1946 notierte: „Mit der am letzten Montag angefangenen 86 Periode der Lebensmittelmarken erhalten die Normalverbraucher und die Teilselbstversorger nur noch 50% der früheren Zuteilung. Damit ist der Kaloriengehalt auf 1040 gesunken ...“. Dieser Lehrer beschrieb auch sehr eindrücklich in seinen Einträgen das Schicksal der Vertriebenen, die zu Tausenden in den Landkreis Harburg strömten, sodass sich die Einwohnerzahl gegenüber 1939 nahezu verdoppelte.

So wohnte man in einer Nissenhütte
Zum Corbelinschen Hof (Pattensen) gehört unter anderem eine Schmiede, die regelmäßig betrieben wird. Zudem kann man hier in Tages- und Wochenkursen auch selbst den Hammer auf das glühende Eisen niedersausen lassen. Maschinen zum Formen des Wagenreifens und ein kleiner Hammer sowie Werkbänke und Senkbohrmaschinen gehören zur Ausstattung. Im Mittelpunkt steht aber die Esse mit mehreren Ambossen.
Dass die Bewohner der Heide nicht allein Naturfarben liebten, lässt das blaue Häuslingshaus aus Emsen erkennen, dessen bescheidene Räume sich um die Flett gruppieren. Auch wenn die Behausung bescheiden war, so gab es dennoch eine beheizbare Stube mit wenigen Möbeln und eine Webkammer. Kinder können hier mit Zugmesser und Zugbank arbeiten. Beide dienten den früheren Bewohner dazu, aus Holz Schuhe und Löffel herzustellen

Bunt gestrichenes Fachwerk liebten die Menschen in der Heide
Die nebenstehende Dragonerscheune aus Asendorf beherbergte zeitweilig einen Dragoner. Sie dient heute zur Darstellung des Handwerks des Stellmachers. In einem Schuppen der Scheune befindet sich Torf, dessen Stechen für den notwendigen Brennstoff im Winter sorgte.
Wer glaubt ein Treppenspeicher sei nur zum Aufbewahren von Stroh und Getreide gewesen, der irrt: Betritt man den Speicher aus Ochtmannsbruch, der um 1750 erbaut wurde, sieht man welchem Zweck er diente. In Wäscheschrank und Wäschetruhe wurden Leinentücher und die Sonntagskleidung aufbewahrt. Ursprünglich diente ein solcher Speicher auch der Lagerung der Gerätschaften des Imkers und der Flachsverarbeitung. Kinder sind hier herzlich willkommen, in die Kleidung von Knecht und Magd zu schlüpfen. Eine Person besaß nur, so erfahren die jüngeren Museumsbesucher, zwei Hosen, zwei Hemden, zwei Paar Socken, einen Pullover und eine Jacke.

Dieser Sau geht es am Kiekeberg saugut
Recht ansehnlich wirkt der aus Fachwerk und Ziegeln bestehende Silberhof, der einst einem Ziegeleiarbeiter gehörte, der, so wird berichtet, hin und wieder das Material von seinem Dienstherren organisierte und auch noch mehr auf dem Kerbholz hatte. Stallungen für Hühner, Pferde und Kühe befanden sich unter dem Dach des Hauses. Teil der so genannten Flett waren auch die Butzen, Schrankschlafkammern für das Gesinde.

Hier lebte einst ein Ziegeleiarbeiter mit seiner Familie
Hier wird aus Korn Schnaps
Jüngstes Kind des Museums ist die Branntweinbrennerei Stein. Allerdings ist dieses Haus nicht mehr mit der Originalbrennereianlage ausgestattet, sondern mit der der Dampfbrennerei G. F. Harms aus Salzhausen, die 1826 gegründet wurde und erst 1999 den Betrieb eingestellt hat. Dort, wo heute die Brennereianlage steht und eine kleine Ausstellung über die Entwicklung vom Korn zum Schnaps zu sehen ist, befanden sich ursprünglich auch Stallungen und Lagerräume.

Die Branntweinbrennerei Stein
Im Obergeschoss des Hauses befindet sich bis heute der mit Wandmalerei des Pattensener Malers Karl Gerbers ausgestaltete Tanzsaal, betrieben doch die Steins neben der Brennerei auch eine Schankwirtschaft. Bis heute wird mit der betriebsbereiten Brennereianlage nicht nur „Alter Heidmärker“ gebrannt, sondern auch manch anderer Brand wie Buchweizenbrand und Haideküßchen, ein Granatapfellikör.

Na, ein Buchweizenschnaps zum Kosten?
Oldtimertreffen, Brauereitag und ...
Hoch her geht es, wenn im Museum Oldtimertreffen stattfinden. Dann kommen die Fans alter Autos und Motorräder voll und ganz auf ihre Kosten. Ford Taunus 17 M oder Fiat Torpolino, Gogos, Isettas und Lloyds, aber auch Buiks und Chevrolets geben sich dann mit ihren stolzen Besitzern ein Stelldichein. Ein VW-Käfer mit Brezelfenster darf ebenso wenig fehlen wie eine Isabella von Borgward oder ein Porsche Carrera.

Nicht nur beim norddeutschen Brauereitag trifft man sich im Museum
Ganz andere Gefährte kann man beim Dampf- und Traktorentreff erleben. Dann schnaufen alte Landmaschinen im Gelände umher. Gelebte Geschichte ist das Motto des Museums, sodass man hin und wieder auch die Herdstellen der Häuser anheizt. Dann kann man Großer Hans, Steckrübeneintopf, Schwarzsauer, Hochzeitssuppe oder Buchweizenpfannkuchen mit Fliederbeersoße probieren. Pflanzen- und Käsemarkt oder das jährlich im Januar stattfindende Schlachtefest sind weitere Programmhöhepunkte, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Einmal in jedem Frühjahr schenken norddeutsche Brauer am Kiekeberg nicht nur Helles und Dunkles, sondern auch Maibock aus.

Edle Brände und Liköre aus der Brennerei
Oldtimertreffen im Freilichtmuseum am Kiekeberg

Besucher mit Stilempfinden
Unweit des Pfarrwitwenhauses, in dem heute Grützwurst mit und ohne Rosine nebst Bratkartoffeln und Apfelmus, Matjes mit Bratkartoffeln oder Labskaus im Stoof Mudders Kroog auf den Tisch des Gastes kommt, parkt ein cremefarbener NSU Prinz L – quadratisch, praktisch, zweitürig und mit „Flügelchen“ an der Karosserie. Dies ist nicht der einzige Oldtimer, der beim jährlichen Oldtimerrtag im Mai den Weg in die Ausläufer der Harburger Berge gefunden hat. Neugierige schauen ins Innere des Kleinwagens, während andere einen Blick auf den quietschgelben Opel Ascona L mit seinem beigen Polster werfen, der wenige Schritte vom Göpelschauer aus Groß Todtshorn parkt. Wenige Tische und Stühle im Schauer sind noch frei, an den anderen sitzen Besucher bei Kaffee und Kuchen aus der Museumsbäckerei.

Aus dem Feuerwehrmuseum Marxen
Laut tuckernd bahnt sich ein alter Hanomag-Traktor seinen Weg durch die Menschenmenge. Auch das Automuseum Hamburg namens Prototyp ist zum Oldtimertreffen zum Kiekeberg gekommen. Hier gibt es unter anderem historische Renn- und Sportwagen wie den „Volksporsche“ zu sehen. Während einige Besucher den ausgestellten orangen Porsche 911 bewundern, fachsimpeln andere noch am Ascona L. Auch das knallrote Feuerwehrauto der Freiwilligen Feuerwehr Marxen zieht die Blicke der Vorbeischlendernden auf sich. Dieses Tragkraftspritzenfahrzeug basiert auf dem VW LT und war bis 2003 noch im aktiven Dienst in Marxen. Heute gehört es zum Bestand des dortigen Feuerwehrmuseums.

Soll es als nächstes Auto ein NSU Prinz sein?
Schlaghose, Maxi und Opel Ascona
Völlig unbeeindruckt von diesem Trubel sind die Puter und Puten in ihrem Gehege am Kartoffelspeicher aus Otter. Hinter diesem liegt ein wenig versteckt der Hühnerstall aus Winsen, der in Form einer Erdhütte mit unterirdischer Sohle errichtet wurde. Es ist ein Billigbau aus Lehm, in dem aber keine Hühner mehr gehalten werden. Auf der nahen Bühne, die extra für das Oldtimertreffen errichtet wurde, werden während einer Modenschau die 1970er Jahre mit ihren Schlapphüten, knallbunten Streifenhosen mit Schlag, Maxi-Kleidern mit Punktmustern und knapp sitzenden Hot Pants wieder lebendig. So mancher Besucher erinnert sich dann an die eigene Jugend, als die Latzhose und die selbst gehäkelte Mütze oder Stiefel und Hot Pants zum coolen Outfit gehörten. Jüngere Besucher interessiert derweil der Wassererlebnispfad, auf dem man zum Beispiel in die Rolle des Hamburger Wasserträgers schlüpfen kann.
Auch hoch gezüchtete BMW wie BMW 2002 ti, die auch an Oldtimer Rallys teilnehmen, kann man beim Rundgang über das Gelände genauso bewundern wie einen schwarzen Kastenwagen von Morris.

Einst in Dienste der Deutschen Bundesbahn
Blechgiganten der Straße
Bei der DB wurde der dunkelgraue Magirus-Deutz-Laster aus dem Jahr 1971 eingesetzt, der im Auftrag der Deutschen Bahn Gleise zu transportieren hatte und nun zum mobilen Fahrzeugmuseum in Sittensen gehört. Hier sind noch weitere Laster und Busse, ob von Büssing, FAUN, Saurer oder Hanomag zu bewundern.
Zwei Jahre brauchte der Besitzer eines Opel Olympia aus dem Jahr 1951, der es bei 39 PS auf eine Höchtsgeschwindigkeit von 112 km/h brachte, um dieses Fahrzeug zu restaurieren. Nebenan steht ein weiterer Opel Olympia, der 37 Jahre in einer Hand war und zwischen 1968 und 2005 nur 4000 km gefahren wurde. Besonders stolz ist der jetzige Eigner, dass der Lack noch der Originallack ist und auch der Motor tut seit Dezember 1952 unverändert seinen Dienst. All das liest man auf dem „Beizettel“ zum Fahrzeug, der an der Seitenscheibe klebt.

Aus den späten 1950er Jahren ein Opel Olympia
Zu Wasser und zu Lande
Was kommt denn da für ein merkwürdiges grellgelbes Gefährt auf das Gelände gefahren? Es ist ein Amphibienfahrzeug, das auch mit Schiffsschrauben zur Fahrt durch die Welle ausgestattet ist. Doch durchgesetzt hat sich dieses Gefährt nie. VW-Käfer mit und ohne Brezelfenster gibt es zu bestaunen und einen mausgrauen FIAT 500 Kombi, ein Urlaubsmitbringsel mit einer Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h.

Kein Verkaufshit: Amphicar
Vor der Scheune von Tespe steht ein knallroter BMW neben einem weißen Opel und einen Mercedes. Auf dem Hang oberhalb des Hof Meyn wartet ein tannengrüer Hanomag-Traktor neben einem Kübelwagen. Bentheimer Landschweine genießen derweil ihre Suhle neben der Zehntscheune aus Kakensdorf. Auch im Gatter am blau gefachten Häuslingshaus aus Emsen lassen es sich Bentheimer Landschweine gut gehen. Unweit des Silberhofs stößt man nicht nur auf stolze Wohnwagenbesitzer, sondern auch auf mehrere getunte "Rennpappen" aus der ehemaligen DDR, auch unter dem Markennamen Trabant bekannt. Wer mit Kindern unterwegs ist, die sich nicht so recht für alte Autos begeistern können, der sollte hier und da auf den Wassererlebnispfad „abbiegen“ und den Wasserspielplatz aufsuchen.
Noch immer bei Reisen dabei
Freilichtmuseum am Kiekeberg
- Kreismuseum des Landkreises Harburg
Am Kiekeberg 1
21224 Rosengarten-Ehestorf
Tel.: 040 / 7 9 01 7 60
info@kiekeberg-museum.de
http://www.kiekeberg-museum.de/
Öffnungszeiten
März–Okt.: Di.–Fr. 9–17 Uhr, Sa./So. 10–18
Uhr, Nov.–Feb.: Di.–So. 10–16 Uhr