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Reiseführer Kaiserslautern

 

Ehemalige Synagoge / Gedenkstätte Synagogenplatz

Synagogenplatz Kaiserslautern

Mahnmal auf dem Synagogenplatz,
wo bis 1938 die im maurisch-byzantinischen Stil erbaute Synagoge stand

Hieße der Platz nicht so, wie er heißt, dann wären die Hecken und der Rasen, die einen Grundriss simulieren, kein Hingucker. So aber bleibt man zumindest als Fremder an der Fischerstraße stehen und schaut, auch wegen der dort aufgebauten Fernrohre. Seit 2002 existiert am historischen Ort der zerstörten Synagoge ein Mahnmal der eigenen Art. Zwei Mauerfragmente haben die Sprengung des Gebäudes im Jahr 1938 wenige Tage überdauert. Sie wurden für das Mahnmal rekonstruiert und sind alles, was von der maurisch-byzantinisch inspirierten Synagoge übrig geblieben ist.

Erbaut wurde diese Synagoge nach den Plänen von Ludwig Levy 1886. Dank von 3D-Rekonstruktionen, die an der TU Darmstadt entstanden, können sich die Nachgeborenen heute ein Bild von  zerstörten Synagogen in Deutschland machen, so auch von der Levyschen Synagoge an der Fischerstraße. Die rund um die „fiktive Synagoge“ aufgebauten Fernrohre, wie auch die im Inneren des „Gebäudes“ geben den Blick auf das frei, was einst war. So erblickt man das, was hier heute noch stünde, wenn die „Herrenmenschen“ nicht gewütet hätten.

 



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