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Reiseinformationen zum Harz

Tipp: Mehr als 20 Bergwerke laden zum Besuch ein

Wer untertage einfahren will, der sollte sich für seinen nächsten Harz-Urlaub auch die kostenlose Broschüre „Bergbaumuseen“ vom Harzer Verkehrsverband und der Arbeitsgemeinschaft Harzer Bergbau- und Hüttenmuseen besorgen. Weitere Information und Bestellung: Harzer Verkehrsverband, Tel.: 0 53 21 / 3 40 40.

Tourismus:

Harzer Verkehrsverband
Marktstr. 45
38640 Goslar
Tel.: 0 53 21 / 3 40 40
info@harzinfo.de

Tourist-Information Clausthal-Zellerfeld
Bahnhofstr. 5 a
38678 Clausthal-Zellerfeld
Tel.: 0 53 23 / 8 10 24
info@harztourismus.com

Fremdenverkehrsamt Bodfeld/Harz
Markt 3
38875 Elbingerode
Tel.: 03 94 54 / 4 52 81
Fv.vw.bodfeld@t-online.de

Kurverwaltung Hasselfelde
Lindenstr. 3 a
38899 Hasselfelde
Tel.: 03 94 59 / 7 13 69

Rosenstadt Sangerhausen
Tourist-Information

Schützenpl. 8
06526 Sangerhausen
Tel.: 0 34 64 / 1 94 33
info@sangerhausen-tourist.de

Kurverwaltung St. Andreasberg
Am Glockenberg 12
37444 St. Andreasberg
Tel.: 0 55 82 / 8 03 36
info@sankt-andreasberg.de

Mehr zum Weltkulturerbe im Harz...

Buchtipp:
Zur Vorbereitung einer Tour entlang der einstigen innerdeutschen Grenze bestens geeignet, für unterwegs aber völlig ungeeignet – das ist das Fazit nach der Lektüre der vorliegenden gewichtigen Veröffentlichung zu Harzwandertouren entlang des so genannten Grünen Bandes. Nein es geht nicht nur um den Brockenaufgang, sondern um erlebnisreiche Touren zu Fuß zwischen Hornburg und dem Grenzmuseum Tettenborn. Dabei hat der Autor nicht die Langstreckenwanderer im Blick, sondern sorgt mit kleinen Rund- und Streckentouren dafür, dass auch der eher ungeübte Wanderer Zugang zu dem einst verschlossenen und abgesperrten Teil des Harzes bekommt. In seiner ausführlichen Einleitung widmet sich Reiner Cornelius dem Harzer Grenzweg und dem Grüne Band-Fernwanderweg, gestattet dem Leser einen Blick auf Bergwiesen und Steppenhügel, macht auf die "bunte Stadt im Harz" - keine andere als Wernigerode ist gemeint - neugierig und gibt zudem Tipps zu den erforderlichen Wanderkarten. Das verdeutlicht, auch wenn der vorliegende Band Karten für die Strecken- und Rundtouren enthält, dass man sich unbedingt Kartenmaterial im Maßstab 1:30000 zulegen sollte, will man auf Tour gehen. Das nördliche Harzland durchstreifen wir als Leser ebenso wie die Karstlandschaft des Südharzes. Ohne Frage, Touren und Erlebnisse rund um den Brocken werden nicht ausgespart. Ansprechend bebildert und mit Karten versehen sind die einzelnen Kapitel. Zum einen schildert Cornelius seine eigenen Erfahrungen, die er unterwegs gemacht hat, auch an seinen Begegnungen mit den Menschen vor Ort lässt er den Leser teilhaben, zum anderen aber gibt es auch jeweils Abschnitte, die in den Beschreibungen einem klassischen Wanderführer gleichen. Die Stippvisite in Hornburg und der ehemalige Grenzzaun am Kleinen Fallstein mit seiner spezifischen Flora – Helm-Knabenkraut und Kleinblättriger Sitter gedeihen hier –, oder die beeindruckende romanische St.-Stephanikirche in Osterwieck – das sind nur einige der Sehenswürdigkeiten, die Reiner Cornelius für seine Leser entdeckte, mal ganz abgesehen von seinen Stapelburger Grenzgeschichten, in denen auch Franz Kafka eine Rolle spielt. Der Autor nimmt uns auf dem Besenbinderstieg nach Ilsenburg mit, macht auf deutsche Geschichte und den Canossagänger Heinrich IV. aufmerksam und führt uns zu den Luchsen der Rabenklippe. Welche bewegte Geschichte sich am Scharfenstein abspielte, wird in einem eigenen thematischen Kapitel abgehandelt. Mit zwei Nationalparkmitarbeitern werden schließlich der Goetheweg und die Gegend rund um den Brocken erkundet. Dabei wird auch auf den Brockengarten und dessen Flora aufmerksam gemacht. Mit Brocken-Benno – niemand hat den Brocken so häufig bestiegen wie Benno – geht es von Schierke aus auf den Gipfel der höchsten Harzerhebung. Das Elendstal und das Harzer Klippenzentrum sind ebenso auf den "Grenztouren" zu meistern wie der Urwaldstieg und der Kaiserweg, den Cornelius mit dem Pressesprecher des Nationalparks, Dr. Friedhart Knolle erkundete, ehe es heißt, vom Brocken und seiner Umgebung Abschied zu nehmen. Nun lenken wir unsere Schritte durch den Oberharz, wo sich auch der sogenannte Ring der Erinnerung befindet. Von diesem gingen zwei Grenzstreifen aus, mit Sperranlagen selbstverständlich. Die Ziegen des Schäfers von Benneckenstein sind nicht die einzigen Harzer Urviecher, auf die man unterwegs stoßen kann. Auch Harzer Rotvieh kann man bei seiner Wanderung entdecken, so auf der 100-Morgen-Wiese von Zorge. Zum Abschluss wird der Leser und zukünftige Harzentdecker noch durch die Südharzer Karstlandschaft geleitet, in der das sehenswerte Kloster Walkenried liegt.

Reiner Cornelius: Vom Todesstreifen zur Lebenslinie – Harz, 232 Seiten mit karten und zahlreichen farbigen Abb., Niederaula 2011, ISBN 978-3-9812982-2-3, Preis 22,50€

Museen:

Oberharzer Bergwerksmuseum Museum für Technik- und Kulturgeschichte
Bornhardtstraße 16
38678 Clausthal-Zellerfeld
Tel.: 0 53 23 / 9 89 50
info@OberharzerBergbaumuseum.de
Öffnungszeiten: täglich von 9 – 17 Uhr; laufende Führungen

Bergbaumuseum Röhrigschacht
06528 Wettelrode
Tel.: 0 34 64 / 58 78 16
Öffnungszeiten: Mi. – So. 9.30 – 17 Uhr, letzter Einlass Museum 16 Uhr, Untertageführungen ca. 75 Min. , Seilfahrtzeiten 10 / 11.15 / 12.30 / 13.45 und 15 Uhr

Harzköhlerei Stemberghaus
Stemberghaus 1
38899 Hasselfelde
Tel. / Fax: 03 94 59 / 72 25 4 / 73 89 9
stemberghaus@harzkoehlerei.de
Öffnungszeiten: täglich 10 – 18 Uhr; Gruppenführungen nach Anmeldung

Schaubergwerk "Büchenberg"
An der B 244
38875 Elbingerode
Tel.: 03 94 54 / 4 22 00
schaubergwerk-buechenberg@web.de
Öffnungszeiten: 1.11. – 31.05.: täglich; Führungen: 10 / 11.30 / 13 / 14.30 / 16 Uhr; 1.06. – 31.10.: täglich; Führungen stündlich 10 – 17 Uhr

Grube Samson und Harzer-Roller-Kanarienvogel-Museum
PF 31
37442 St. Andreasberg
Tel.: 0 55 82 / 12 49
Grube_Samson@t-online.de
grube@kanarienvogel-museum.de
Öffnungszeiten:
Grube Samson: täglich, nicht Heiligabend und Neujahr, Führungen um 11 und 14.30 Uhr
Harzer Roller-Kanarien-Museum: täglich, nicht Heiligabend und Neujahr, Führungen von 9 – 12.30 Uhr und von 13 – 16 Uhr, So. 10.30 – 12.30 Uhr und 14 – 15.30 Uhr

 

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