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Hannover
Niedersächsisches Landesmuseum


Ausstellungen

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»MenschenWelten«
ab Herbst 2015

In der geplanten Dauerausstellung MenschenWelten wird eine einzigartige Verbindung von Archäologie und Völkerkunde geschaffen. Wie im Zeitraffer wird ein Bogen geschlagen von der Evolution bis zu den außereuropäischen Kulturen der Neuzeit. Die Frage nach der biologischen Herkunft des Menschen ist nach wie vor eines der letzten Rätsel unserer Zeit. Wir möchten die Besucherinnen und Besucher auf eine Reise durch die Entwicklungsgeschichte des Menschen mitnehmen und sie mit Ihrer »Ahnenreihe« bekannt machen. Neue wissenschaftliche Rekonstruktionen machen dies möglich. Die ersten Menschen in Niedersachsen waren Migranten! Wie sie aus fernen Gegenden einwanderten, wie Klimaschwankungen die Erde und die kulturelle Entwicklung der Menschen beeinflussten, wie technische Innovationen Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur veränderten, erfährt man zukünftig in den MenschenWelten. Mit nur wenigen Schritten begibt sich der Besucher auf eine Zeitreise von der Steinzeit bis ins Mittelalter. Wie sah Europa aus, als Columbus und andere Entdecker in ferne Länder aufbrachen? Die Welt um 1500 erlebt man in einem Perspektivwechsel von der Alten in die Neue Welt. Hier begegnet man Portraits des spanischen Kaisers Karl II. neben dem Inka-Fürsten Don Luys aus Peru, der Weltumsegler James Cook neben Epeli Hau'ofas, einem Schriftsteller und Ethnologen aus Fiji. Auch aktuelle Probleme, die im Pazifik besonders deutlich spürbar sind, wie etwa der Klimawandel, werden in die Ausstellung einbezogen.

"Heikles Erbe.
Koloniale Spuren bis in die Gegenwart"
30. September 2016 bis 26. Februar 2017

In zwei Bereichen widmet sich die Ausstellung dem Thema Kolonialismus und seinen Auswirkungen: Im historischen Teil veranschaulichen ausgewählte Objekte aus der Völkerkunde, wie die deutsche Kolonialzeit zwischen 1884 und 1919 die Sammlungen deutscher Museen geprägt hat. Zeitgenössische Werke einer Künstlergruppe aus Hawai'i nehmen im zweiten Teil der Ausstellung Bezug auf den Widerstand gegen die US-amerikanische Kolonialisierung der polynesischen Inselkette, der sich in der Bevölkerung schon früh regte. Unter dem Titel A.L.O.H.A. zeugen die erstmals außerhalb der USA präsentierten Arbeiten von den Auswirkungen der historischen Ereignisse, die bis heute spürbar sind.

Niedersächsiches Landesmuseum Hannover
Willy-Brandt-Allee 5
30169 Hannover
Telefonzentrale Tel. (05 11) 98 07 - 6 86
Öffnungszeiten
Di, Mi., Fr..-So. 10 -17 Uhr, Do. 10 - 19 Uhr

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