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Ausstellungsorte in Hannover und Region: Museum August Kestner / Sprengel Museum / Niedersächsisches Landesmuseum / kesterngesellschaft / Historisches Museum

Hannover
Museum August Kestner

Ausstellungen

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Palmyra. Was bleibt? Syriens zerstörtes Erbe
09.03.2017 bis 09.07.2017

Syrische Kultur im Spiegel der Jahrhunderte. Die Ausstellung zeigt rund 20 Zeichnungen des französischen Künstlers, Archäologen und Architekten Louis-François Cassas (1756–1827), die er im Jahre 1785 in Pamyra anfertigte. Pamyra im Jahr 1785, Zeichnung von Louis-François Cassas © MAK Pamyra im Jahr 1785, Zeichnung von Louis-François Cassas Die einzigartigen Monumente der Ruinenstadt Palmyra, seit 1980 UNESCO-Welterbe, faszinieren seit Jahrhunderten. Touristen wie Wissenschaftler bewunderten die durch Römer, Griechen und Perser geprägte Kultur – bis der sogenannte "Islamische Staat" das Weltkulturerbe zerstörte. Vor dem Hintergrund dieser katastrophalen Situation stellt sich die Frage "Palmyra – Was bleibt?". Die Ausstellung zeigt rund 20 Zeichnungen des französischen Künstlers, Archäologen und Architekten Louis-François Cassas (1756–1827), die er im Jahre 1785 in Pamyra anfertigte. Seine Arbeiten spiegeln noch heute auf atemraubende Weise die einstige Schönheit und Faszination der antiken Monumente wider. Der Schwerpunkt liegt auf dem berühmten Baal-Tempel, einem der wichtigsten religiösen Bauwerke im ersten Jahrhundert nach Christus im Nahen Osten.

O Isis und Osiris. Freimaurer und Ägypten
01.09.2017 bis 25.02.2018

Die ägyptischen Wurzeln der Freimaurerei stehen im Fokus der Sonderausstellung, die das Museum August Kestner ab dem 1. September zeigt. Aufgrund des Sethos-Romans des Abbé de Tresson berief sich die Freimaurerei von Anbeginn an auf "ägyptische Mysterien", auf die Überwindung der Nichtexistenz für ausschließlich Eingeweihte dieser Mysterien. Ägypten ist deshalb bis in die Gegenwart omnipräsent in der internationalen Freimaurerei und auch ihren Unterformen (zum Beispiel Rosenkreuzer). Freimaurer-Tempel sind deshalb sehr häufig in ägyptischem Stil gebaut. Über die Verbindung zwischen Ägypten und den Freimaurern Die Ausstellung hat diese ägyptischen "Wurzeln" der Freimaurerei zum Thema. Die Öffentlichkeit weiß kaum etwas über Freimaurerei, geschweige denn über ihre Verbindung zu Ägypten. Aber beinahe Jedermann kennt die Oper "Die Zauberflöte" von Wolfgang Amadeus Mozart, die – nach neuesten Forschungen – sogar eine reine Freimaurer-Oper ist. In der Ausstellung werden Themen aus der Zauberflöte aufgegriffen und ihre Bedeutung im Alten Ägypten sowie in der Freimaurerei erläutert und durch etliche ägyptische Originalobjekte des Museum August Kestner illustriert.

Beziehungskiste. Über Kommunikation
26.10.2017 bis 09.09.2018

Die Chancen und Tücken der Kommunikation thematisiert das Museum August Kestner ab dem 26. Oktober in einer neuen Sonderausstellung. Der Austausch mit anderen ist ein elementares Bedürfnis des Menschen. Er bildet die Grundlage für die Organisation des Zusammenlebens. Auch Wissenschaften und Künste entwickeln sich nur dank Kommunikation. Ziel jeglichen Kommunizierens ist die Verständigung, und doch sind Missverständnisse alltäglich. Mit dem Radio "Weltempfänger T 1000 CD" (Design: Dieter Rams, Hersteller: Braun AG) konnten in den Sechzigerjahren Sender aus der ganzen Welt empfangen werden. Über Chancen und Tücken der Kommunikation Diese Ausstellung handelt vom Verstehen und Missverstehen in menschlichen Beziehungen unterschiedlichster Art. Sie handelt von den Chancen und Tücken der Kommunikation sowie von Kommunikationsmedien, die die Formen der Verständigung im Laufe der Jahrhunderte verändert haben. Exponate vom antiken Ägypten, Griechenland, Rom bis zur Moderne zeugen von dem Bemühen, Botschaften der Zivilisationen zu entschlüsseln – im Alltag und im Museum.

Museum August Kestner Hannover
Trammplatz 3
30159 Hannover
www.museum-august-kestner.de

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