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Hannover
Aktuelle Ausstellungen
Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst
- Wilhelm-Busch
Nikolas Heidelbach Bilder&Bücher
Sammlungspräsentation
kestnergesellschaft
Barbara Klemm
Niederäschsisches Landesmuseum
Marco Polo Von Venedig nach China
Historisches Museum
Stadtbilder. Hannovers Moderne 1900 / 1939

Nikolaus Heidelbach, Am Meer, 2006
Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst - Wilhelm-Busch: Die Illustrationen von Nikolaus Heidelbach (*1955) fesseln den Blick, verwirren, geben Rätsel auf, irritieren – und manchmal verstören sie geradezu. Aber immer erzählen sie spannende Geschichten, in denen wir uns wie in einem Spiegel selbst begegnen können. Heidelbach zeichnet Träume und Alpträume, die viel realer sind als die wirkliche Welt, weil sie uns mit den darin verwobenen Hoffnungen, Sehnsüchten und Ängsten unbewusst begleiten und manchmal auch lenken.
Historisches Museum Hannover: Stadtbilder. Hannovers Moderne 1900 - 1939: Die Ausstellung veranschaulicht anhand vielfältigen Bildmaterials diesen Wandel des Stadtbildes zwischen Tradition und Moderne vor den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs. Sie ruft eine Stadt in Erinnerung, deren Neubauten und technische Innovationen in krassem Gegensatz zu beschaulichen Morbidität der alten Quartiere rund um die Altstädter Kirchen standen. Zwei besondere visuelle Attraktionen dieser Ausstellung versetzen Sie in die Welt der frühen hannoverschen Moderne: ein Panorama vom Lindener Berg in Stadt und Umland zieht Sie in die damalige Stadt förmlich hinein, und der Film "Gesicht der Stadt" von 1932 macht Sie zu einem Teilnehmer des städtischen Lebens im Hannover des frühen 20. Jahrhunderts.
Niedersächsisches Landesmuseum: Seit 700 Jahren fesselt der Bericht Marco Polos Zuhörer und Leser der ganzen Welt. Doch gibt das Buch viele Rätsel auf. So sind seit der Niederschrift vor 700 Jahren etwa 150 Manuskriptfassungen der Reisebeschreibung bekannt, die aus unterschiedlichen Gründen voneinander abweichen. Die Zeitgenossen Marco Polos zweifelten seine Glaubwürdigkeit an, bezichtigten ihn der Lüge und Übertreibung. Auch wurde bemängelt, dass er weder die berühmte Chinesische Mauer noch das Einschnüren der Füße von Frauen beschrieben habe. In späterer Zeit ließen sich Entdecker wie Christoph Kolumbus von seinen Erzählungen beflügeln, um zu den Reichtümern Indiens, Chinas und Japans vorzustoßen. So stellt sich die Frage: Wer war der wagemutige Kaufmann und unerschrockene Reisende im Dienste Kublai Khans? Welche Bedeutung kam Venedig in den Ost-West-Beziehungen zu? Und welche Länder hatte Marco Polo bereist und welche kannte er nur vom Hörensagen? Diese und andere Fragen beantwortet die internationale Ausstellung, die in Hannover ihre Premiere feiert. Konzipiert wurde sie von Prof. Giandomenico Romanelli, Direktor der Stiftung der Museen in Venedig. Kostbare Leihgaben aus italienischen Museen, ergänzt durch Neuentdeckungen aus deutschen Sammlungen, illustrieren das Leben im Venedig des 13. Jahrhunderts und geben Einblicke in fremde Wirklichkeiten ferner Regionen und Zeiten. Von Venedig aus reiste er in den Nahen Osten, über die Mongolei weiter nach China, in das Reich des Kublai Khan. Videoprojektionen, Grafiken und lebensechte Rekonstruktionen ermöglichen dem Besucher, die Reise Marco Polos mit allen Sinnen zu erleben.
