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Hauptbahnhof

 

Der Hauptbahnhof von Hannover

Mit der Gestaltung des imposanten Hauptbahnhofes waren als Planer gleich drei Architekten beauftragt, die zunächst den Ursprungsbau entwarfen und außerdem das Facelifting zwischen 1998 und 2000 verantworteten. Hubert Stier ist der Architekt, der den Bahnhof von Hannover als Durchgangsbahnhof entwarf und auch andere noch bestehende Bahnhöfe plante, so auch den heute zum Hundertwasser-Bahnhof umgestalteten Bahnhof Uelzen. Vorspringend und sich gegenüber den Seitenflügeln erhebend ist das dreiachsige Empfangsgebäude mit seinen monumentalen Rundbogenfenstern. Erbaut wurde der Hauptbahnhof aus gelbem Backstein. Rote Horizontalbänder gliedern die Fassade ebenso wie Sandsteinelemente und der vorhandene Terrakottaschmuck. Nicht nur das Empfangsgebäude springt aus der Bauflucht, sondern auch die Eckpavillons. Was wir heute sehen, ist nicht der Originalbahnhof, da dieser während des Zweiten Weltkriegs stark zerstört wurde und dann bis 1957 wieder aufgebaut wurde. Bei Umgestaltungsmaßnahmen wurden vor einem Jahrzehnt die störenden Ergänzungen der 1950er Jahre beseitigt und die historische Gestalt im Stil der Neorenaissance wieder hergestellt.

Wie andere Bahnhöfe auch verwandelten sich die Halle und auch die Seitenflügel und Zugänge zu den Gleisen in eine Kaufmeile. Lidl und Tchibo findet man hier ebenso wie Schnellrestaurants und Cafés. Einkaufen kann man auch in der sogenannten Passerelle, die in Gedenken an die Schöpferin der rundlichen Nanas und Ehrenbürgerin der Stadt nunmehr unter dem Namen Niki-de-Saint-Phalle-Promenade firmiert. Die Nanas von Niki de Saint-Phalle kann man sowohl am Leineufer als auch auf der Terrasse des Sprengelmuseums sehen. Die unterirdische Einkaufsmeile verbindet, wenn auch nicht überdacht wie eine Passage, den Hauptbahnhof und ZOB mit dem Kröpcke, dem Treffpunkt in Hannover schlechthin. Entstanden ist diese „unterirdische“ Fußgängerzone in den 1970er Jahren im Kontext des U-Bahn-Baus. Auf etwa 700 Metern kann man flanieren und einkaufen. Dominierend ist in der Gestaltung der Sichtbeton, der in den Tagen der Entstehung der „Flaniermeile“ der letzte Schrei war.


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