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Hamburg
Bucerius-Kunstforum

Rubens, van Dyck, Jordaens: Barock aus Antwerpen

11. Juni bis 19. September.2010

Mit der Ausstellung sind Arbeitenn aus dem Königlichen Museum für Schöne Künste in Antwerpen zum ersten Mal in Hamburg zu Gast. Eine Auswahl von über 70 Gemäl den, Zeichnungen und Druckgraphik lässt den lebensvollen Reichtum und die emotionale Intensität des flämischen Barock in ihrer ganzen Vielfalt erlebbar werden.

Antwerpen, in der Barockzeit eine der reichsten Handelsstädte Europas, wurde zu einem der großen und bedeutendsten Kunstzentren. Zahlreiche Maler im Umkreis von Rubens pflegten die verschiedenen Gattungen der Malerei. So entstanden neben religiöser und mythologischer Historie auch Portraits, Landschaften, Stillleben, Jagdstücke und Genreszenen.

Neben Peter Paul Rubens prägten vor allem Anthonis van Dyck und Jacob Jordaens die flämische Kunst des 17. Jahrhunderts. Mit repräsentativen Gemälden, Zeichnungen und Druckgraphik aus dem Königlichen Museum für Schöne Künste in Antwerpen ruft die Ausstellung den lebensvollen Reichtum und die emotionale Intensität des flämischen Barock auf und zeigt so bedeutende Werke wie die Venus Frigida und die Kreuzabnahme von Rubens, van Dycks Christus im Grab oder Jordaens’ Anbetung der Hirten. Ein Großteil der in Hamburg präsen- tierten Werke hat Antwerpen bislang noch nie für eine Ausstellung verlassen. Allein die Schließung des Königlichen Museums aufgrund von Baumaßnahmen ermöglicht es, eine solch exquisite Gruppe flämischer Meisterwerke außerhalb Antwerpens zu versammeln.

Vorschau

Das Bucerius Kunst Forum zeigt Ende des Jahres rund 150 Werke von Marc Chagall (1887 – 1985).
Vom 8. Oktober 2010 bis 16. Januar 2011 präsentiert die Ausstellung "Marc Chagall. Lebenslinien" erstmals in Deutschland die Sammlung des Israel Museums in Jerusalem, das zahlreiche Gemälde, Zeichnungen und Graphiken Chagalls besitzt. Vergangene Woche wurde der Leihvertrag zwischen beiden Häusern unterzeichnet: Das Israel Museum wird dem Hamburger Ausstellungshaus wichtige Werke des französischen Künstlers mit russisch-jüdischen Wurzeln zur Verfügung stellen.

Ortrud Westheider, die Direktorin des Bucerius Kunst Forums, freut sich über diese bislang einzigartige Kooperation: „Das Israel Museum bewahrt bedeutende Werke aus dem Besitz der Tochter des Künstlers, Ida Chagall, sowie zahlreicher weiterer Sammler. Diese Bestände ermöglichen uns, Chagall als Künstler der Moderne vorzustellen, dessen Werk stark von persönlichen Begegnungen und Erfahrungen geprägt ist.“ Für die Präsentation im Bucerius Kunst Forum werden die Sammlungsbestände des Israel Museums durch eine gezielte Auswahl von Werken aus deutschen und europäischen Sammlungen ergänzt. Besondere Unterstützung erfährt das Ausstellungsprojekt durch den Deutschen Verein zur Förderung des Israel Museums e.V. und dessen Vorstandsvorsitzende, Sonja Lahnstein-Kandel.

Die Ausstellung "Marc Chagall. Lebenslinien" gliedert sich in mehrere biographische Schwerpunkte, denen jeweils ein Raum gewidmet wird: Im Zentrum der Ausstellung steht Chagalls Liebe zu seiner Frau Bella, die in zahlreichen Bildern mit Liebespaaren dargestellt wird. Darum gruppieren sich Räume mit Selbstbildnissen und Portraits, sowie Szenen aus dem jüdischen Shtetl. Ein Kapitel widmet sich der jüdischen Religion und Geschichte in Chagalls Werk. Es thematisiert seine Auseinandersetzung mit der Bibel und seine Reaktion auf den Holocaust.

Bucerius Kunst Forum gGmbH
Rathausmarkt 2
20095 Hamburg
Tel.: 0 40 / 3 60 99 60
info@buceriuskunstforum.de
Öffnungszeiten
täglich Mo-Mi, Fr-So 11 bis 19 Uhr; Do 11-21 Uhr
Eintritt
Erwachsene € 5,–
ermäßigt € 3,–
Gruppen ab 12 P. € 3,– p. P.
montags Einheitspreis € 2,50
Kinder unter 18 Jahren und Mitglieder des Bucerius Kunst Clubs: frei

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