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Hamburg
Bucerius-Kunstforum

Ausstellungen

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Max Pechstein.
Künstler der Moderne
20. Mai bis 3. September 2017

Die Ausstellung Max Pechstein. Künstler der Moderne ist der zweite Teil der Trilogie der Moderne im Bucerius Kunst Forum in den Jahren 2017 und 2018. Z um ersten Mal widmet sich eine Ausstellung in Hamburg dem Schaffen des Expressionisten Max Pechst ein (1881–1955). Sie würdigt den Künstler als wegweisenden Vertreter der Moderne. Pechstein rezipierte als einer der ersten deutschen Künstler die Ausdrucksmittel des französischen Fauvismus und wandelte sie in einen eigenständigen expressionistischen Stil um. Ab 1912 fanden Elemente des Kubismus, nach 1914 auch die Eindrücke seiner Südseereise Eingang in sein Werk. In den 1920er Jahren malte er Landschaften, Stillleben, Portraits sowie glühende Sonnenuntergänge in dramatischer Kompositionsweise. Spätestens seit dieser Zeit war Pechstein einer der erfolgreichsten Künstler seiner Generation. Im "Dritten Reich" ging Pechstein in die innere Emigration und zog sich an die Ostseeküste zurück. Nach dem Krieg war er entscheidend am Aufbau der Berliner Kunstszene beteiligt.

Die Geburt des Kunstmarktes. Rembrandt, Ruisdael, van Goyen und die Künstler des Goldenen Zeitalters
23. September 2017 - 7. Januar 2018

Absurde Preise, gierige Händler, überschätzte Künstler: der schädliche Einfluss des heutigen Kunstmarktes scheint allgegenwärtig. Und doch ist der Handel mit Kunst eine Form der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit dieser und damit eine wesentliche Voraussetzung ihres Bestehens. Lange bevor es Museen gab, entstand die Diskussion über Kunst auf dem Kunstmarkt. Der Geburtsort dieses Handels waren die Niederlande des 17. Jahrhunderts. Während die Aufträge von Adel und Kirche ausblieben, konnte sich ein erstarkendes Bürgertum erstmals Ölgemälde leisten. Den Ansprüchen des neuen Marktes folgend, veränderten sich sowohl die Motive als auch die Techniken. Historienbilder und mythologische Szenen wichen Stillleben, Landschafts- und Genrebilder. Die Preise reichten von wenigen Gulden bis hin zu Höchstsummen. Künstler und ihre Werkstätten spezialisierten sich auf einzelne Motive wie etwa Fluss- und Seelandschaften, Jagd- oder Prunkstillleben und machten diese zu ihren Markenzeichen.

Karl Schmidt-Rottluff: expressiv, magisch, fremd
27. Januar 2018 - 21. Mai 2018

Zum ersten Mal untersucht eine Ausstellung die Faszination Karl Schmidt-Rottluffs für außereuropäische Kunst und Kultgegenstände und seine Rezeption der magischen Kraft dieser Objekte. Bereits während der Zeit in der Künstlergemeinschaft "Brücke" verfolgte Schmidt-Rottluff sein Ziel, "das zu schaffen, was ich sehe und fühle, und dafür den reinsten Ausdruck zu finden". Variantenreich interpretierte er in den 20er Jahren seinen expressiven Stil. Seine späteren Landschaften und Stillleben prägen magisch-melancholische Entrückung, dramatische Atmosphäre und der intime Dialog mit den stillen Dingen. In seinem monumentalen Spätwerk ist die wiederkehrende Kraft in seinen Farbenstürmen zu spüren. Wie ein roter Faden zieht sich die Begeisterung für außereuropäische Kunst und Kultgegenstände durch sein künstlerisches Schaffen. Immer wieder stellte er afrikanische und ozeanische Masken und Skulpturen in seinen Werken dar und adaptierte deren spezifische magische Ausdruckskraft in seiner Kunst. Die Ausstellung Karl Schmidt-Rottluff: expressiv, magisch, fremd zeigt Plastiken, Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafik und setzt diese in einen Dialog mit Objekten aus der Sammlung afrikanischer und ozeanischer Kunst aus dem Nachlass des Künstlers.

Bucerius Kunst Forum gGmbH
Rathausmarkt 2
20095 Hamburg
Tel.: 0 40 / 3 60 99 60
info@buceriuskunstforum.de
Öffnungszeiten
täglich Mo-Mi, Fr-So 11 bis 19 Uhr; Do 11-21 Uhr

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