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Ausstellungsorte in Frankfurt und Region: Schirn Kunsthalle / Städel / Jüdisches Museum / MMK / Liebieghaus / Naturkundemuseum

Frankfurt am Main
Schirn Kunsthalle

Ausstellungen

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Peter Saul
bis 3. September 2017

Zu sehen ist eine umfassende Überblicksausstellung zum Werk des US - amerikanischen Malers Peter Saul (*1934 in San Francisco) . Lange bevor "Bad Painting" ein zentrales Anliegen der zeitgenössischen Kunst wurde, verletzte Saul ganz bewusst den guten Geschmack. In seiner ganz eigenen Sprache hat er ab den späten 1950er - Jahren ein Crossover aus Pop Art, Surrealismus, Abstraktem Expre ssionismus, Chicago Imagin is m, San Francisco Funk und Cartoon Culture entwickelt, in dem er es versteht hochkomplexe Themen der politische n und soziale n Wirklichkeit anzusprechen. Mit der Pop Art teilt Peter Saul das Interesse am Banalen, an der Konsumgesellschaft und den heiteren Bildwelten des Comics in leuchtenden, ansprechenden Farben. Nicht zuletzt ist sein Werk aber auch mit den ästhetischen Strategien der Gegenkultur in Kalif ornien verbunden. Eine fast zornige Malerei zeigt sich, wenn Saul die Schattenseiten des American Dream darstellt . Hier offenbart sich die Gleichzeitigkeit von überbordendem Humor und spielerischer, aber doch harscher Systemkritik. Witz, Slapstick, Sprachs piel, Comic, Persiflage, oft auch derber Humor sind die Mittel seiner karikaturhaften Angriffe auf die US - amerikanische Hochkultur. Abseits von großen künstlerischen Schulen hat Saul ein äußerst eigenwilliges Œuvre entwickelt. N ie wirklich zu ei ner Gruppe oder Bewegung gehörend , malt er seit mehr als 50 Jahren auf seine Weise geg en die wechselnden künstlerischen Moden an. Sauls Bilder erzählen Geschichten, neigen zur Übertreibung und wehren sich gegen eindeutige Lesarten. Die Schirn versammelt rund 60 Arbeiten dieses bislang viel zu wenig beachteten " artists' artist " , d arunter wegweisende Werkgruppen, wie seine Ice Box Paintings , seine Comic - Narrationen und seine Vietnam - Bilder aus den 1950er - und 1960er - Jahre n , noch n ie ausgestellte Zeichnungen sowie ausgewählte späte Arbeiten der 1980er - bis 2000er - Jahre

GLANZ UND ELEND IN DER WEIMA­RER REPU­BLIK. VON OTTO DIX BIS JEANNE MAMMEN
27. Oktober 2017 bis 25. Februar 2018

In einer großen Themenausstellung wirft die Schirn einen Blick auf die Kunst im Deutsch­land der Jahre 1918–1933. Zahlreiche Künstlerinnen und Künst­ler hiel­ten mit individueller Handschrift die Geschichten ihrer Zeitgenossen einpräsam fest: Realistische, ironische und groteske Arbei­ten verdeutlichen den Kampf um die Demokratie und zeichnen das Bild einer Gesellschaft in der Krise und am Übergang. Die Ausstellung versammelt rund 200 Arbeiten von bekannten und bisher auch wenig beachteten Künstlerinnen und Künstlern – darunter Max Beckmann, Kate Diehn-Bitt, Otto Dix, Dodo, Conrad Felix­mül­ler, George Grosz, Carl Grossberg, Hans und Lea Grundig, Karl Hubbuch, Lotte Laserstein, Alice Lex-Nerlinger, Elfriede Lohse-Wächtler, Jeanne Mammen, Oskar Nerlinger, Franz Radziwill, Chris­tian Schad, Rudolf Schlichter, Georg Scholz und Richard Ziegler.

Schirn Kunsthalle Frankfurt
Römerberg
60311 Frankfurt
Öffnungszeiten
Dienstag, Freitag - Sonntag 10 - 19 Uhr, Mittwoch und Donnerstag 10 - 22 Uhr

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